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Umfrage: Köln ist deutsche Müll-Hauptstadt

Der Norden und Westen ist am dreckigsten. Genauer: Deutschlandweit türmen Kölner und Hamburger die höchsten Müllberge auf. Sauberer geht laut einer Umfrage der Zeitschrift "Men's Health" im Süden zu.

Die Kölner machen bundesweit den meisten Dreck. Gefolgt von Hamburg und Gelsenkirchen. So zumindest hat es das Magazin "Men's Health" ermittelt. Der durchschnittliche Rheinländer türmt demnach im Jahr einen Müllberg von 371 Kilogramm auf. Das ist fast drei Mal so viel Abfall, wie ein Freiburger vor die Tür stellt, der mit durchschnittlich 137 Kilogramm das Müllschlusslicht ist. Für die Liste hat die Zeitschrift die Abfallstatistiken der 50 größten deutschen Städte ausgewertet.

Beim Abfall gibt es ein klares Nord-Südgefälle. "Zu den größten Schmuddelkindern zählen die Hamburger mit 368 Kilo", heißt es im dem Magazin, er auf Platz 19 wird mit Nürnberg die erste süddeutsche Stadt aufgelistet. Auch Dresden, Stuttgart und Karlsruhe tauchen erst am Tabellenende und zählen damit zu den besten Müllvermeidern.

Andere Großstädte wie Berlin, Essen und Frankfurt am Main liegen im Mittelfeld. Die Hauptstadt mit 278 Kilo auf Platz 21, die Hessen mit 282,2 Kilo einen Platz dahinter und die Essener landen auf Platz 13 mit durchschnittlich 295,4 Müll-Kilo.

"Mens Health" hat sich auch in Österreich und der Schweiz rumgehört. Ganz weit oben rangiert dabei Wien. Die österreichische Hauptstadt produziert mit 368 Kilogramm am meisten Müll pro Einwohner und belegt in der Drei-Länder-Gesamtliste den dritten Platz. Die "dreckigste" Stadt der Schweiz ist Zürich, in der 290 Kilogramm Müll produziert werden, das entspricht Rang 18 der Gesamtliste.

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