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Lebensraum Grasland Wie Phönix aus dem Staub

Karg, kahl, staubig und scheinbar endlos: Savanne und Steppe sind zwei Lebensräume, die viele erst einmal mit Trockenheit assoziieren. Doch die beiden Ökosysteme erblühen regelmäßig.

Serengeti darf nicht sterben", forderte schon der Tierfilmer Bernhard Grzimek. Die Savannenlandschaft, die sich vom Norden Tansanias bis in den Süden Kenias erstreckt, ist zweimal im Jahr Schauplatz eines einzigartigen Naturspektakels: Auf der Suche nach Nahrung und Wasser durchwandern Gnus, Gazellen, Antilopen und Zebras die Serengeti in riesigen Herden.

Die Serengeti ist eines der komplexesten Ökosysteme Afrikas, das sich stetig wandelt: Dürr und karg ist die Landschaft im afrikanischen Sommer, grün und üppig sobald die Regenzeit im März beginnt. Savannen wie die Serengeti sind Vegetationszonen zwischen tropischem Regenwald und Wüste - gekennzeichnet durch weite Graslandschaften und vereinzelt stehende Büsche und Bäume.

Baumlos ist dagegen die Steppe - ein Ökosystem, in dem vor allem Gräser und andere bodennahe Gewächse wie Moos oder Flechten gedeihen. In Kasachstan prägt die Steppe das Landschaftsbild: Eine endlose Weite bietet sich dem Auge. Eine karge, von Trockenheit bestimmte Natur, die sich einmal im Jahr in eine blühende Frühlingslandschaft verwandelt.

Ganz ähnlich wie die mongolische Steppe, die zwischen Juni und August zum Leben erwacht und Heimat für eine in Europa nur selten wachsende Pflanze ist: das Edelweiß, das in der Steppe massenhaft blüht.

Für sein Projekt "Naturwunder Erde" bereist der Naturfotograf Markus Mauthe unter anderem die Serengeti in Tansania und die mongolische Steppe. Die aktuellen Fotostrecken finden Sie hier.


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