Kambodscha

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Container und thailändische Flagge (Foto der kambodschanischen Agentur AKP)

Grenzkonflikt: Kambodscha wirft Thailand "Annexion" von Territorien vor

Knapp eine Woche nach Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Thailand und Kambodscha hat Phnom Penh der thailändischen Armee die "illegale Annexion" von Territorien auf der kambodschanischen Seite der Grenze vorgeworfen. Der kambodschanische Informationsminister Neth Pheaktra erklärte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, thailändische Truppen hätten in der Gegend des Dorfs Chouk Chey Zivilgebäude beschädigt, Stacheldraht ausgerollt und Container platziert, um eine Grenzbefestigung zu errichten. 
Beten für Frieden

Beten für Frieden

Buddhistische Mönche beten in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh für den Frioeden. Nach wochenlangen Gefechten in ihrem Grenzkonflikt haben sich Thailand und Kambodscha auf eine "sofortige" Waffenruhe geeinigt. Zwei Tage nach der Einigung hat die thailändische Armee den kambodschanischen Streitkräften einen Bruch der Vereinbarung vorgeworfen.
Nach der Unterzeichnung des Abkommens in Chanthaburi

Thailand und Kambodscha vereinbaren "sofortige" Waffenruhe im Grenzkonflikt

Nach wochenlangen Gefechten in ihrem wiederaufgeflammten Grenzkonflikt haben sich Thailand und Kambodscha auf eine "sofortige" Waffenruhe geeinigt. Die Vereinbarung gelte für alle Arten von Waffen und umfasse jedwede Angriffe auf zivile und militärische Ziele, heißt es in dem Dokument, das von den Verteidigungsministern der beiden südostasiatischen Länder am Samstag unterzeichnet wurde. International wurde der Schritt begrüßt. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) dankte insbesondere den Asean-Staaten für ihre Vermittlerrolle.