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How to: Frikadelle: Die ultimativen Tipps für die perfekte Bulette

Frikadellen, Buletten oder Klopse sind etwas Feines, wenn sie denn auch gelingen. Wir verraten Ihnen, was es für den deutschen Klassiker braucht.

Bulette

Bulette, Frikadelle oder Fleischpflanzerl: Fleischklopse sind der Hit, wenn man sie richtig zubereitet

Ob Frikadelle, Bulette oder Fleischpflanzerl, gemeint ist immer das Gleiche: ein leicht abgeflachter Fleischkloß aus Hack, Gewürzen und anderen Zutaten, den man knusprig anbrät.

Für die perfekte Bulette hat wohl jede Hausfrau oder jeder Hausmann ein Geheimrezept. Es gilt: Die Klopse dürfen weder zu fest, noch zu locker sein. Innen sollten sie saftig sein, außen kross und schön braun gebraten. Was so einfach klingt, braucht dennoch Kochwissen und gewisse Tricks und Tipps. 

So essen wir sie am liebsten: Das sind die Lieblingsgerichte der Deutschen
Erbsensuppe ist ein urtypisches Gericht in der deutschen Küche. Dazu werden Suppengemüse, Porree und Zwiebeln sowie Erben glasig gedünstet und mit Gemüsebrühe aufgefüllt. Wer sie nicht vegetarisch mag, gibt Speck hinzu und lässt sie mindesten eine Stunde lang köcheln. Später kann man die Erbsensuppe mit dem Pürierstab leicht anpürieren, Erbsenstücke sollten aber noch sichtbar sein. Auf die Suppe kann man ein Paar Wiener, Frankfurter oder Bockwürstchen legen. Hier geht's zum Erbseneintopf-Rezept!

Erbsensuppe ist ein urtypisches Gericht in der deutschen Küche. Dazu werden Suppengemüse, Porree und Zwiebeln sowie Erben glasig gedünstet und mit Gemüsebrühe aufgefüllt. Wer sie nicht vegetarisch mag, gibt Speck hinzu und lässt sie mindesten eine Stunde lang köcheln. Später kann man die Erbsensuppe mit dem Pürierstab leicht anpürieren, Erbsenstücke sollten aber noch sichtbar sein. Auf die Suppe kann man ein Paar Wiener, Frankfurter oder Bockwürstchen legen. Hier geht's zum Erbseneintopf-Rezept!


Das sind die Zutaten

Zum einen sind da die Zutaten: Was steckt in so einer Frikadelle eigentlich wirklich drin? Natürlich Hackfleisch. Und das im besten Fall Halb und Halb, also 50 Prozent Schweine- und 50 Prozent Rinderhack. Das enthaltene Schweinefleisch ist fetter als Rindfleisch und macht die Frikadelle erst so richtig saftig. Das magere Rinderhack sorgt für den fleischigen Biss. Wer noch mehr Wumms möchte, verarbeitet Lamm- oder Wildfleisch. Das geht dann aber eher in Richtung Köfte (kräftig gewürzte Lammhackbällchen). Wie die gelingen, können Sie hier sehen.

Weißbrot und Eier für die Bindung

Eier gehören ebenfalls in die perfekte Bulette, denn die sorgen erst für die Bindung. Für 500 Gramm Fleisch braucht man 1 bis 2 Eier.

Damit die Buletten noch besser zusammenhalten, sollte man Weißbrot zugeben. Natürlich genügt auch Paniermehl, das einfach trocken untergemengt wird. Für eine saftige Konsistenz sollte man aber altbackenes Weißbrot oder Brötchen vom Vortag in etwas warmer Milch einweichen. Bevor man das Brot mit der Fleischmasse vermengt, sollte man dieses etwas ausdrücken, sonst wird die Bulette später zu feucht.

Zwiebel und Knoblauch sorgen fürs Aroma. Wer nicht auf rohe Zwiebeln beißen möchte, kann sie vorher in etwas Butter glasig andünsten. Dadurch mildert man ihr Aroma ab. Die Knoblauchzehe einfach auspressen und mit der Fleischmasse vermengen.

Salz und Pfeffer gehören zur Frikadelle einfach dazu. Wer's schärfer und würziger mag, gibt einen Klecks Senf hinzu. Auch hier kann man variieren, je nach Geschmack. Majoran, fein gehackte Petersilie oder Liebstöckl geben der Bulette einen Kräuterkick. Was niemals fehlen darf: eine Prise Muskatnuss.

Gebraten werden sollen die Buletten bei mittlerer Temperatur in Butterschmalz.

Gebratene Frikadellen.


Ist Ihre Bulette ausreichend gewürzt?

Es gibt nichts Schlimmeres als eine fade Bulette. Braten Sie deshalb eine Test-Frikadelle. Bei Bedarf können Sie die Fleischmasse jetzt noch nachwürzen.

Sie haben alles richtig gemacht, trotzdem fallen Ihre Buletten beim Braten auseinander?

Das kann mehrere Gründen haben. Entweder haben Sie bei den Zutaten geschlampt und die Zwiebeln nicht fein genug gewürfelt. So konnten sich die einzelnen Komponenten nicht mit der Fleischmasse verbinden. Oder aber Sie haben zu wenig geknetet. Es gilt: Umso homogener der Fleischteig ist, desto besser lassen sich Buletten formen. Manchmal kann es aber auch sein, dass der Teig zu flüssig ist. Geben Sie dann Semmelbrösel oder Haferflocken hinzu. Die saugen die Flüssigkeit wieder auf.

Fest oder luftig locker

Mögen Sie Ihre Frikadellen lieber fester, geben Sie mehr Rindfleischhack hinzu und lassen Sie das eingeweichte Brötchen weg. Mögen Sie's lockerer, geben Sie Quark oder Frischkäse hinzu.

Verbrennen Sie Ihre Buletten nicht

Außen schwarz, innen roh, ist keine gute Kombination. Braten Sie Ihre Buletten daher bei mittlerer Temperatur und reduzieren Sie die Hitze, sobald die Buletten kross sind. Jetzt müssen die Fleischklopse noch garen, damit sie innen nicht roh sind. Wer Buletten für eine Party zubereitet, kann diese auch im Ofen auf 200° Celsius für etwa 30 bis 40 Minuten garen.

+++ Leseraufruf: Haben Sie noch weitere Tipps? Oder Geheimtipps für andere deutsche Klassiker? Schreiben Sie uns unter genuss@stern.de +++


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