HOME

Gut zu wissen: Darf man auf dem Balkon grillen? Wann eine Abmahnung oder gar Kündigung droht

Dürfen Mieter auf ihrem Balkon Würstchen grillen? Oder muss man Rücksicht auf andere Mitbewohner nehmen? Wir kennen die Antwort.

Balkon grillen

Sommer ist Grillsaison: Aber darf man auf dem Balkon überhaupt grillen?

Getty Images

Wenn die Grillsaison im Sommer auf vollen Touren läuft, hängt der Qualm über den Parks und den Wohnblöcken in Großstädten. Aber ist es eigentlich erlaubt, Würstchen und Steaks auf Balkonen in Mietwohnungen zu brutzeln?

Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten: Generell darf in Mehrfamilienhäusern gegrillt werden. Nachbarn müssen das akzeptieren. Aber es gibt Ausnahmen, wie der Deutsche Mieterbund bestätigt.

Ist im Mietvertrag das Grillen auf Balkon oder Terrasse ausdrücklich verboten, müssen sich Mieter daran halten. Das entschied vor einigen Jahren das Landgericht Essen. In manchen Verträgen ist Grillen auf Balkon oder Terrasse zwar erlaubt, aber nicht mit allen Grills. Grillen mit Kohle beispielsweise wird in den meisten Fällen verboten sein. Daher sollte der Mieter besser auf Gas- oder Elektrogrills zurückgreifen. Missachtet er die Regeln oder auch das Grillverbot, riskiert der Mieter Abmahnungen, im schlimmsten Fall sogar die Kündigung.

Aber auch ohne ein ausdrückliches Verbot im Mietvertrag darf nicht einfach so gegrillt werden. Eine Ausnahme gilt nämlich auch dann, wenn der Rauch in die Nachbarwohnungen zieht. Dabei spielt es keine Rolle, wo der Grill steht. Das heißt, ob auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Droht nämlich Ruß oder Rauch in konzentrierter Weise in die Wohnung eines Nachbarns zu dringen, könnte dies womöglich ein Verstoß gegen das Immissionsschutzgesetz sein und als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße geahndet werden.

Auch Eigentümer dürfen nicht einfach so grillen

Bedenkenlos grillen dürfen auch Eigentümer in Wohnungseigentumsanlagen nicht: Wie und wie oft man grillen darf, wird individuell entschieden. Beispielsweise hat das Bayerische Oberste Landesgericht bestimmt, dass der Eigentümer nur am äußersten Ende des Gartens, 25 Meter vom Haus entfernt, seinen Grill aufstellen darf. Und das auch nur höchstens fünf Mal im Jahr auf Holzkohle. Andere Gerichte geben auch Vorgaben zur Zeit. Zwischen 17 Uhr und 22 Uhr ist das Grillen erlaubt, aber auch nur, wenn man den Grillabend vorher ankündigt - und wenn man nicht häufiger als zwei Mal im Monat oder drei Mal im Jahr grillt. 

Für den Deutschen Mieterbund ist aber entscheidend, dass die Rauchbeeinträchtigung für die Nachbarn so gering wie möglich gehalten wird. Daher empfiehlt der Mieterbund, die Würstchen besser auf einem Elektrogrill zu brutzeln. Nicht zuletzt, damit das Grillvergnügen ungetrübt bleibt.

Grillen für Profis: Nach diesen Rippchen leckt sich jeder die Finger
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(