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Gutes aus dem Küchengarten: Ein Hochbeet, mit dem man übersiedeln kann

Ich war zum Mittagessen eingeladen. Bei einem Sozialbetrieb, dem ich im Frühjahr selbst gezogene Gemüsepflanzen für den Küchengarten schenkte. Man wollte mir die neuen Hochbeete zeigen. Und da sind sie, die tollen Dinger.

Herbstzeit ist auch Bauzeit für Hochbeete. Denn jetzt kann man diese schon mit organischem Material füllen (Laub, Strauchschnitt, Äste,...). Und im Frühjahr kann dann das Garteln sofort beginnen. Im Herbst errichtete Beete werden abgedeckt, sobald der Boden aufgetaut ist, geht es dann los.

Die Hochbeete meiner Gastgeber finde ich besonders schön und sinnvoll, weil die Konstruktion in jedes Auto passt. Die einzelnen Bretter sind nicht der Länge nach vorgefertigt, sondern senkrecht geschnitten. Und Kanthölzer bekommt man in jedem Baumarkt passgenau gefertigt. Das ideale Hochbeet auch für Menschen, die auf Miete wohnen und ihr Beet bei einem Umzug mitnehmen wollen.

Ach ja, die Ernte war super. Von 15 Knollen Kartoffeln, die ich ihnen im Frühjahr schenkte, weil ich keinen Platz mehr dafür hatte, kam eine Kiste Kartoffelernte heraus. Es war eine blaue Sorte und die Sorte Großer Friedrich. So erzählte man beim Essen, einer guten Gemüsesoße mit Semmelknödel und frischem Apfelstrudel mit Schlagrahm zum Dessert.

Staffeln bieten verschieden hoch wachsenden Gemüsen ihren eigenen Platz.

Und die vielen Kräuter, die geerntet wurden, verarbeiteten die Klienten des Betriebes in allerlei Schönes: Seifen, Salben, Badezusatz, Tee,... Die Produkte waren der Renner, beim Markt im Herbst.

Zurück zu den tollen Hochbeeten. Die Staffelung erscheint mir ebenfalls sinnvoll. Denn es gibt hoch- und niedrigwachsende Gemüse. Was niedrig wächst, wird zumeist während der Vegetationsperiode von den hochwachsenden Gemüsen überwuchert. So aber kann man die Kleinwüchsigen in die höheren Beetteile setzen. Die tieferen Beetstaffeln sind dann großflächig wachsenden Gemüsen vorbehalten.

So etwas sieht mich an, sagt man hier in Österreich. Soll heißen, ein solches Hochbeet darf nächstes Jahr für mich ins Auge gefasst werden.

Übrigens, Sozialbetriebe stellen für mich innovative Ansprechpartner für Küchengärten und deren Anlage dar. Sie gehören einfach zum Küchengartler-Netzwerk dazu.