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Tipps und Tricks Was Kokosmilch ist und welche Unterschiede es gibt

Kokosmilch
Hierzulande kann man Kokosmilch aus der Dose im Supermarkt oder im Asiamarkt kaufen
© Getty Images
Vor allem in der südostasiatischen Küche kommt Kokosmilch oft zum Einsatz bei Currys oder auch zur Zubereitung von Pfannkuchen. Aber was ist Kokosmilch eigentlich, welches Produkt sollte man hierzulande verwenden und ist sie förderlich für die Gesundheit?

Wenn man ein Loch in eine Kokosnuss bohrt und einen Strohhalm hineinsteckt, dann trinkt man das Kokoswasser - nicht aber die Milch. Wenn man anschließend die Nuss aufschlägt und das weiße Fruchtfleisch herausschabt, es mit warmem Wasser in den Mixer gibt - und diese Masse wieder auspresst, erhält man Kokosmilch. Lässt man diese jetzt einen Tag stehen, dann setzt sich das Fett der Kokosmilch oben ab und man erhält Kokossahne oder auch Kokoscreme.

Kokosmilch ist also keine Milch im klassischen Sinne von Kuhmilch, aber es kommt deren Cremigkeit sehr nahe. Die Kokosmilch verfeinert vor allem Suppen und Curries. Wer damit kochen möchte, sollte hierzulande nach dem Produkt aus der Dose Ausschau halten. Es gibt Kokosmilch auch zum Trinken, als Alternative zu Kuhmilch, die findet man eher im Pappkarton als Kokosdrink, der zum Kaffee oder mit Müsli schmeckt. 

Kaufen Sie besser Kokoscreme

Steht die Kokosmilch aus der Dose relativ kühl, setzt sich das Fett der Milch am oberen Rand ab. Das ist die Kokoscreme. Die gibt es pur auch im Supermarkt zu kaufen - und ist meist günstiger als die Kokosmilch aus der Dose. Wer Geld sparen möchte, sollte also besser zur Kokoscreme greifen, wer sie flüssiger möchte, verdünnt die Creme einfach mit Wasser - und schon hat man wieder Kokosmilch.

Kokosmilch gilt heute als gesunde Alternative zur Kuhmilch, die sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht vorbeugen kann. Bis in die 80er Jahre galt das noch nicht: Da der Gehalt an gesättigten Fettsäuren sehr hoch ist, gingen Wissenschaftler davon aus, dass diese Herz-Kreislauf-Erkrankungen sogar begünstigen würden. Es solle außerdem den Cholesterinspiegel heben. Das stimmt sogar, aber beim Verzehr der Kokosmilch wird nur der HDL-Cholesterinspiegel angehoben, also das sogenannte "gute" Cholesterin, was wiederum mit einem verminderten Arteriosklerrose- und Herzinfarkt-Risiko in Verbindung steht. In den Tropen gehört Kokosmilch und Kokosöl seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln.


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