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Milchprodukte & Käse: Käsefeinschmecker

Handwerklich hergestellte Käse versendet der „Käsefeinschmecker“ – Sibylle und Markus Kober richten ihr Sortiment zunehmend hiesig-regional aus und zeigen, dass es auch in Deutschland Käse von Charakter gibt.

Da ist der „Blaue Künstler“: ein Ziegenmilchweichkäse (erst ab dem Frühjahr wieder lieferbar), der innen wie außen blauen Edelschimmel hat – sahnig, mit zarter Süße und einer Gorgonzola-Note. Oder der „Grummer Münster“ aus der Nähe von Oldenburg: ein kräftiger Weichkäse mit Rotschmiere nach Munster-Art, würzig, cremig – ein echter Stinker. Mit etwas Kümmel, wie traditionell im Elsass, ein Gedicht.

Kober bietet auch internationale Käse, etwa den holländischen „Remeker“ aus der Milch von Jersey-Kühen, die besonders fett- und carotinreich ist. Folglich ist der „Remeker“ ein intensiv gelber Hartkäse, der durch den hohen Fettanteil auch nach 20 Monaten Reife noch geschmeidig bleibt. Er erinnert an reifen Cheddar. Der Schweizer „l’Etivaz“ wird traditionell nur aus sommerlicher Alpmilch und im Kupfer-kessel über Holzfeuer gekäst. In mindestens viereinhalb Monaten Reifezeit entwickelt er sein intensives Aroma nach Bergkräutern und Haselnüssen. Preise pro 100 g: Blauer Künstler 3,50 Euro, Grummer Münster 2,55 Euro , Remeker 2,85 Euro, l’Etivaz 3,10 Euro, zzgl. Versandkosten

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.