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Neues Gesetz New York macht Joghurt zum offiziellen Snack

Es ist kaum zu glauben, dass sich der New Yorker Senat überhaupt Zeit nimmt ein Gesetz wie dieses zu verabschieden. Aber ab sofort ist Joghurt der offizielle Zwischensnack im Bundesstaat New York.
Es ist kaum zu glauben, dass sich der New Yorker Senat überhaupt Zeit nimmt ein Gesetz wie dieses zu verabschieden. Aber ab sofort ist Joghurt der offizielle Zwischensnack im Bundesstaat New York.
© colourbox.de
Big Apple und der Staat New York haben einen offiziellen Snack gekürt: Nein es sind weder Fritten noch Burger. Es ist der Joghurt. Im Ostküstenstaat gilt nun ganz offiziell ein Joghurt-Gesetz.

Es klingt ein wenig skurril: Der Bundesstaat New York hat ein Gesetz verabschiedet, um ein Lebensmittel offiziell als Zwischensnack zu deklarieren. Und die Wahl fiel nicht, wie man in den USA vielleicht annehmen könnte, auf Burger, Hot Dog oder Bagel, sondern auf ein Produkt, das der Industrie des Ostküstenstaates alle Ehre machen soll. New Yorks Snack ist jetzt ganz offiziell: der Joghurt.

Gouverneur Andrew Cuomo unterzeichnete am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz. Mit der Ernennung werde die Bedeutung der Joghurt-Industrie in dem Ostküsten-Staat gewürdigt, begründete Cuomo seine Entscheidung. In New York wurden 2013 mehr als 340 Millionen Kilogramm Joghurt produziert, mehr als in jedem anderen Bundesstaat der USA. Rund 9500 Menschen arbeiten in der Branche.

Das Joghurt-Gesetz kommt allerdings nicht bei allen gut an: US-Komiker wie John Stewart und David Letterman machten sich ausgiebig lustig über die Entscheidung der New Yorker Politiker und zeigten Ausschnitte aus der vorangegangenen "Joghurt"-Debatte unter dem Motto "Hierfür werden die Dollars der Steuerzahler verbraten".

Was der Senat mit der Kür des Joghurts erreichen möchte? Die Ernennung zum Official State Snack soll das Bewusstsein für die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Vorteile des Milchproduktes schärfen, so heißt es. Zudem wolle man auf die Bedeutung der Milchwirtschaft für den heimischen Arbeitsmarkt aufmerksam machen.

dsw/anb/Reuters/DPA DPA Reuters

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