Salate Rhabarbersalat mit Erdbeeren und Granatapfelessig


Wie wir aus guter Quelle erfahren, will Gerhard Schröder bei Koalitionsrunden künftig Rhabarbergerichte reichen. Rhabarber ist rot-grün und soll den Partner gemahnen, dass grünes Blattwerk zwar nett und wolkig aussieht, der Kunde aber letztlich nur die roten Stangen wählt. Das soll die Grünen zähmen. Welche Gerichte Schröder serviert, wissen wir nicht. Wir machen ein paar Vorschläge.

Für 4 Personen

500 g Rhabarber;

2 EL heller Blütenhonig;

4 EL trockener Weißwein;

500 g Erdbeeren;

2–3 Stiele Minze (10 Blättchen

plus weitere Blättchen zum Garnieren);

1 EL mildes Olivenöl;

Salz;

2 EL Nareksisi (Granatapfelessig,

Narekschisi gesprochen, aus dem

türkischen Lebensmittelladen,

ersatzweise Balsamico-Essig);

2 EL gehackte Pistazien

Zubereitung

Den Rhabarber waschen, Stielenden abschneiden. Die Stangen nötigenfalls abziehen und in 2 cm breite Stücke schneiden. Mit Honig und Wein im Topf mischen, langsam zum Kochen bringen und 5 Minuten bei schwacher Hitze garen, erkalten und abtropfen lassen. Den Saft aufheben.

Die Erdbeeren waschen, entstielen und halbieren oder in Scheiben schneiden. Die Minze waschen, trockenschütteln und die Blätter von den Stielen zupfen. Mit Rhabarber und Erdbeeren auf Portionstellern oder in Schälchen anrichten.

Den Rhabarbersaft in einer kleinen Schüssel mit Olivenöl, Salz und Nareksisi verrühren und über den Salat träufeln. Mit Pistazien bestreuen und mit Minze garnieren.

Zubereitung: ca. 20 Minuten.

Tipp: Den Salat zu Parma- oder Serrano-Schinken oder zu mildem Käse, zum Beispiel Manchego reichen.

Man kann den Rhabarber auch in einer Form bei 180 Grad 15 Minuten im Ofen garen. Auf diese Weise zerfällt er kaum.

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Von Erika Casparek-Türkkan

Foto: Hans Hansen


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