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Zitrusfrüchte: Warum Satsumas die besseren Mandarinen sind

Sie sehen aus wie kleine Mandarinen. Dabei ist ihre Schale dünner, das Fruchtfleisch fester und gleichzeitig saftiger. Ein Plädoyer für Satsumas (die besseren Mandarinen).

Satsuma

Sie sehen aus wie Mandarinen, schmecken aber besser: Satsumas

Getty Images

Entweder sie schmecken mehlig und trocken, unangenehm süß-ranzig, sind schon zu reif oder aber man beißt auf einen Kern, der das ganze Vergnügen verdirbt: Die Rede ist von Mandarinen.

Ja, sie sind ein großartiger Vitamin-Kick für die kalte Jahreszeit. Voll von Vitamin C, Natrium, Eisen, Zink und Magnesium. Oft werden Mandarinen mit Clementinen gleichgesetzt, die unterscheiden sich aber nochmal.

Die Mandarine ist gewissermaßen die Ur-Zitrusfrucht, die Clementine ist ein Hybrid, also eine Kreuzung aus der Mandarine und der Pomeranze. Lesen Sie hier mehr zu den Unterschieden zwischen Mandarine, Clementine und Satsuma!

Satsuma - die leckerere Mandarinenorange

Wem aber schon immer die Handlichkeit der Mandarine gefallen hat, aber die Frische und Saftigkeit der Orange vermisst, der hatte bislang ein Problem. Damit ist nun Schluss. Denn mittlerweile gibt es die bessere Mandarine auch bei uns zu kaufen. Sie heißt Satsuma, und ist eine Kreuzung aus Mandarine und Orange. Dabei ist sie so klein wie eine Mandarine und auch so einfach zu schälen wie die verwandte Zitrusfrucht. Aber geschmacklich steht sie der Orange in nichts nach. Noch ein Vorteil: Satsumas haben keine Kerne.

Ursprünglich stammt die Satsuma aus Südjapan. Dort wird sie bereits seit dem 17. Jahrhundert angebaut. In Europa wurde sie erst im 19. Jahrhundert bekannt. Heute kriegt man Satsumas auch aus Spanien, Korea, Türkei, Sizilien, Südafrika und Südamerika. In Japan ist sie die wichtigste Zitrusfrucht. 62,5 Prozent der Zitruskulturfläche nimmt sie ein.

Zu kaufen gibt es Satsumas auf dem Wochenmarkt oder im Bio-Laden, ab und an auch in gut sortierten Supermärkten. Man kann sie leicht mit Limetten verwechseln, denn oft ist die Schale der Satsumas noch leicht grün, genießen kann man sie trotzdem.

Wer Zitrusfrüchte nicht in Bio-Qualität kauft, sollte sie besser unter heißem Wasser abspülen. Auf der Schale könnten sich Rückstände von Pestiziden aus dem Anbau befinden.

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