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Getränke für Silvester: Mit diesen Drinks können Sie es krachen lassen!

Waren die Weihnachtstage noch besinnlich, heißt es jetzt: Hoch die Tassen! Oder Gläser, je nachdem. Doch welche Getränke eignen sich für die Party? Wir hätten da ein paar Ideen.

Der Klassiker für Silvesterpartys: Champagner! Alternativ gehen natürlich auch andere Schaumweine, Sekt etwa, am besten Winzersekt, Prosecco oder Crémant.

Der Klassiker für Silvesterpartys: Champagner! Alternativ gehen natürlich auch andere Schaumweine, Sekt etwa, am besten Winzersekt, Prosecco oder Crémant.

Jedes Jahr stellt sich dieselbe Frage: Was soll es auf der Silvesterparty zu trinken geben? Das hängt natürlich von der Party ab. Was gibt es zu essen? Häppchen oder ein Menü? In jedem Fall sollten die Getränke, in der Regel der Wein, darauf abgestimmt sein. Aber sonst? Wir haben ein paar Drinks für Sie zusammengetragen, mit denen Sie und Ihre Gäste stilvoll anstoßen können. Prost!

1. Champagner, Sekt & Co.

Natürlich. Ein Klassiker. Wenn es ein Getränk gibt, das zu Silvester passt, dann ist das der Schaumwein, also Sekt, Champagner, Prosecco und was es da noch gibt. Spätestens um Mitternacht knallen also die Korken - wobei das aus Sicht des Genießers eigentlich falsch ist. Beim Öffnen der Flasche sollte der Korken nur ein kurzes "Plopp" oder "Pffft" von sich geben, sonst geht der Geschmack verloren, aber das ist eine andere Geschichte. Wie auch immer: Gönnen Sie sich und Ihren Gästen zu diesem Anlass eine etwas bessere Flasche. Wem Champagner zu teuer ist, kann etwa zum Winzersekt oder Crémant greifen, die trotz des geringeren Preises qualitativ hochwertig sind.

2. Champagnercocktails und -aperitifs

Falls Sie Champagner und Co. pur langweilig finden: Zum Silvesterabend passen auch Cocktails und Aperitifs auf Champagnerbasis. Sie müssen nicht besonders aufwendig sein, wie unsere Beispiele zeigen:

Ein Kir Royale ist schnell gemacht: Einfach etwas Creme de Cassis ins Champagnerglas geben und mit Champagner auffüllen.

Ein Kir Royale ist schnell gemacht: Einfach etwas Creme de Cassis ins Champagnerglas geben und mit Champagner auffüllen.

  • Kir Royale: Etwas Creme de Cassis (Likör von schwarzen Johannisbeeren) in ein Champagnerglas geben und mit Champagner auffüllen. Das können Sie auch mit anderen Fruchtlikören machen, etwa Himbeer- oder Erdbeerlikör.
  • Mimosa: Je 3 cl Grapefruit- und Cranberrysaft mischen, in ein Glas gießen und mit Champagner auffüllen.
  • Bellini: Einen weißen Pfirsich pürieren, die Masse in ein Champagnerglas geben und vorsichtig mit Champagner (alternativ Prosecco oder Sekt) auffüllen. Statt des Pfirsichs kann man auch Weinbergpfirsichlikör nehmen.
  • Champagner Cocktail: 1 Stück Würfelzucker mit zwei, drei Spritzern Angostura Bitter tränken und vorsichtig mit Champagner auffüllen. Hier gibt es zahlreiche Abwandlungen: Manche geben zusätzlich noch etwas Brandy, Cognac oder andere Spirituosen und etwas Crushed Ice mit hinein.
  • Hemingway: 5 cl eisgekühlten Pastis oder Pernod in ein Champagnerglas gießen und mit Champagner auffüllen.

3. Alkoholfreie Cocktails

Vielleicht sind ja unter Ihren Gästen einige, die keinen Alkohol trinken möchten oder dürfen, zum Beispiel Schwangere. Denen können sie auch alkoholfreie Cocktails anbieten, die dennoch etwas "perlen". Zum Beispiel Ipanema, das alkoholfreie Pendant zu einer Caipirinha: Eine Limette achteln und mit etwa 2 TL Rohrzucker im Glas zerstoßen, erst mit Crushed Ice und dann mit Ginger Ale auffüllen. Wer mit den Limetten auch noch ein paar Minzeblätter zerstößt, erhält einen Moskito, die alkoholfreie Variante eines Mojitos. Statt des Ginger Ales können Sie auch Tonicwater nehmen, dann bekommt der Drink eine etwas bittere Note.

4. Feuerzangenbowle

Sie darf natürlich in dieser Aufzählung nicht fehlen: die Feuerzangenbowle, ein beliebter Klassiker, aber einer mit großem Kopfschmerz-Potenzial. Denn er vereint alles, was einen Brummschädel macht: Wein, Rum, Früchte und viel Zucker.

Wer sich dennoch an sie herantraut, braucht, sofern er kein entsprechendes Set hat, folgende Gerätschaften:

  • eine feuerfeste Glasschale oder einen Stieltopf
  • ein Stövchen oder Tischkocher (Rechaud) zum Erhitzen und Warnhalten der Bowle
  • Brennpaste oder -spiritus
  • eine Feuerzange
  • eine Kelle
  • Punschgläser oder -tassen mit Henkeln
Vorsicht, Feuer! Den Rum niemals direkt aus der Flasche auf den Zuckerhut gießen, sonst kann eine Stichflamme entstehen und die ganze Flasche gerät in Brand. Nehmen Sie daher immer eine Kelle beträufeln Sie den Zuckerhut sehr vorsichtig.

Vorsicht, Feuer! Den Rum niemals direkt aus der Flasche auf den Zuckerhut gießen, sonst kann eine Stichflamme entstehen und die ganze Flasche gerät in Brand. Nehmen Sie daher immer eine Kelle beträufeln Sie den Zuckerhut sehr vorsichtig.

Die Rezepte unterscheiden sich etwas hinsichtlich der Dosierung, hier kann jeder selbst nachjustieren, aber im Wesentlichen benötigen Sie für etwa acht Portionen je eine Bio-Orange und -Zitrone, zwei Zimtstangen, zwei bis drei Nelken und je nach Geschmack noch drei, vier Kapseln Sternanis, zwei bis drei Flaschen trockenen Rotwein (je nach Trinkfreude und -festigkeit der Gäste) sowie 54-prozentigen Rum (etwa 175 bis 200 Milliliter pro Rotweinflasche) und einen Zuckerhut.

Zubereitung


1. Von den heiß abgewaschenen Zitrusfrüchten die Schale dünn abschneiden, den Saft auspressen und durch ein Sieb in einen Topf gießen. Zitrusschalen, Gewürze und Rotwein hinzufügen und alles erhitzen, aber nicht aufkochen lassen.

2. Die Feuerzange über den Topf leben, den Zuckerhut auflegen und mit etwas zimmerwarmem Rum beträufeln, dann anzünden. Bevor die Flamme erlischt, immer wieder mit der Kelle etwas Rum nachträufeln, bis die gewünschte Süße beziehungsweise Mischung erreicht ist. Fruchtschalen und Gewürze entfernen und das Getränk in Punschgläsern servieren.

Sonja Helms