VG-Wort Pixel

#Nasabroom Die Schwerkraft austricksen? Verrückte Besen-Challenge verblüfft Twitter-User

Die Besen-Challenge bringt derzeit das Netz zum Ausrasten. Unter dem Hashtag #Nasabroom und #Broomchallenge staunen User über Besen, die scheinbar der Schwerkraft trotzen. Hintergrund ist angeblich eine Meldung der US-Raumfahrtbehörde NASA. Bei Twitter hielt sich die Vermutung, dass am 11. Februar die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt seien - und einen Besen somit am Umkippen hindern. Fest steht: Am 11. Februar 2016 gelang es Forschern, erstmals Gravitationswellen zu messen. Doch dass sich die Schwerkraft an einem bestimmten Tag überlisten lässt, ist falsch. Die NASA äußerte sich nicht zum vermeintlichen Physik-Phänomen. Mit gutem Grund: Denn um einen Besen zum Stehen zu bringen, muss er einfach richtig ausbalanciert sein. Der Astrophysiker Phil Plait schreibt bei Twitter:„Wenn der Besen steht, dass steht er. Das hat nichts mit der Schwerkraft der Erde oder sonst was zu tun“, dazu verlinkt der Forscher einen eigenen Beitrag von 2012. Schon damals erregten stehende Besen Aufruhr. Im Artikel schreibt Plait: „Es geht eigentlich nur um den Gewichtsschwerpunkt und um flache Borsten. Ehrlich, das ist nicht mysteriöser, als einen Ziegelstein aufzustellen“ Auch, wenn der Mythos spätestens damit entzaubert wurde - Im Netz sorgt die Besen-Challenge trotzdem für Furore.
Mehr
Der Nasa gelang es vor vier Jahren zum ersten Mal Gravitationswellen zu messen. Seit einiger Zeit kommt es im Internet an diesem Tag immer wieder zu einer seltsamen Challenge: Nutzer zeigen vermeintlich schwebende Besen. 

Mehr zum Thema