Waldbrände in Sachsen Lagerfeuer, Wildcamper, ein Junggesellenabschied – was Ranger und Polizisten auf Waldbrandschutzpatrouille in Sachsen erleben

Polizisten und Ranger auf Streife durch die Sächsische Schweiz um Waldbrände zu verhindern
Auf Streife durch die Sächsische Schweiz wollen Polizisten und Ranger auf die Gefahr von Waldbränden aufmerksam machen und illegale Feuer beseitigen. Auch Leute, die biwakieren werden verwarnt
© Daniel Förster
In vielen Bundesländern gilt die höchste Gefahrenstufe. Experten warnen, ein Funke könnte reichen, um einen Waldbrand zu entfachen. Oft sind die Brandherde menschengemacht. In der Sächsischen Schweiz rücken Schutztrupps deshalb auch bei Nacht aus, mit Wärmebildkameras und guten Ratschlägen.
Text und Fotos: Daniel Förster

"Wissen Sie, was Sie hier für einen Schaden anrichten?" Es ist 21.31 Uhr, als der Naturschutzwart Frank Strohbach diese Frage drei Männern stellt, durchaus anklagend. Das Herrentrio hat am Kanstein im Zschandgebiet sein Nachtlager aufgeschlagen, wollte dort im Freien übernachten, in Caspar-David-Friedrich-Kulisse. Die Sonne verschwindet gerade hinter einer imposanten Aussicht mit Blick auf die Sächsische Schweiz. Hinter den Dreien, am Felsen, entfacht aus Ästen und Stöcken ein kleines Feuer.


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