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Sozialexperiment Manspreading: Wie breitbeinig fährt Hamburg U-Bahn?

Madrid hat "Manspreading" in öffentlichen Bussen offiziell verboten. Die spanische Hauptstadt will damit die Gewohnheit beenden, dass Männer in öffentlichen Verkehrsmitteln breitbeinig sitzen und dadurch den Platz anderer Fahrgäste verringern oder ganz wegnehmen.
 
Wie sieht das in Hamburg aus? Das haben wir getestet. Drei Bahnfahrten zeigen, dass "Manspreading" auch in Deutschland ein Thema ist. Die Marotte ist international bekannt und wird inzwischen vermehrt bekämpft – vor allem von Frauengruppen. "Manspreading"-Gegner argumentieren, dass es ein Platz- und Verhaltensproblem ist.
 
Regeln und Verbote gibt es in Deutschland zuhauf. Vielleicht genügt ja bei der nächsten Fahrt mit Bus und Bahn ein Blick zum Sitznachbarn. Und mit ein wenig Nachsicht, haben alle Mitfahrer ein bisschen mehr Platz.
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Diese Gewohnheit ist nun in Madrid verboten. "Manspreading" bedeutet, dass Männer breitbeinig sitzen und dadurch den Platz anderer Fahrgäste verringern. Wie sieht das in Deutschland aus? Wir haben es getestet.

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