Auch nach dem Unentschieden gegen Werder Bremen hält Sportvorstand Fabian Wohlgemuth die Ziele des VfB Stuttgart im dritten Jahr nacheinander für "übererfüllt". Nach dem 1:1 gegen die Hanseaten drei Tage nach dem Einzug ins DFB-Pokal-Finale erklärte der 47-Jährige: "Wir sind definitiv im Europapokal und in der Europa League dabei. Und wenn das i-Tüpfelchen, die Champions League, dazu kommen würde, dann wäre es keine sehr gute Saison, sondern eine absolut überragende Saison."
Mit dem Remis gegen die um den Klassenverbleib kämpfenden Bremer verpassten die Schwaben wichtige Punkte im Rennen um die Teilnahme an der Champions League. Vor dem direkten Duell am nächsten Samstag liegt der VfB punktgleich mit Verfolger TSG 1899 Hoffenheim auf dem vierten Rang, der am Saisonende die sichere Qualifikation für die Königsklasse bedeuten würde.
VfB hat die Champions-League-Qualifikation in der eigenen Hand
Man habe es weiter in der eigenen Hand, betonten die Schwaben unisono. Das Restprogramm hat es mit dem Auswärtsspiel in Hoffenheim, dem folgenden Heimspiel gegen Bayer Leverkusen und dem Abschluss in Frankfurt aber in sich.
"Schwierige Gegner. Aber natürlich weiß jeder, dass wir Topspiele können und in einer guten Verfassung sind", sagte Stürmer Ermedin Demirovic, dem gegen Bremen das 1:1 gelungen war.
Hoeneß als Erfolgsgarant
Die Erfolgsgeschichte der Stuttgarter ist eng mit Trainer Sebastian Hoeneß verbunden, der seit drei Jahren im Amt ist. Nach dem geschafften Klassenerhalt 2023 hatte der Coach die Schwaben 2024 zur überraschenden Vizemeisterschaft und im vergangenen Jahr zum ersten DFB-Pokal-Triumph des Vereins seit 28 Jahren geführt.
Zum ersten Mal in der Club-Historie steht der VfB nun zwei Jahre in Serie im Endspiel des DFB-Pokals. Dort wartet am 23. Mai allerdings der vorzeitig als deutscher Meister feststehende FC Bayern München.