Der neue Offensivspieler Sayfallah Ltaief könnte für die SpVgg Greuther Fürth gleich im Kellerduell gegen den 1. FC Magdeburg seine Premiere in der 2. Fußball-Bundesliga feiern. "Mit Sicherheit ist er in der Lage zu spielen", sagte Trainer Heiko Vogel vor dem so wichtigen Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr) gegen den Tabellenvorletzten.
Die Fürther haben nach ihrem überraschenden Sieg bei Holstein Kiel (2:1) den tunesischen Nationalspieler Ltaief (25) am Montag von Twente Enschede aus den Niederlanden für die Rest-Rückrunde ausgeliehen. Der gebürtige Schweizer sei ein "sehr explosiver" und "sehr dribbelstarker" Spieler, beschrieb ihn Vogel.
Vogel will sich "nicht in die Karten schauen lassen"
In der Offensive hatten die Franken Bedarf, weil ihr Topscorer Felix Klaus mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel wochenlang fehlt. Klaus könne er "leider so nie ersetzen", räumte Vogel ein. Neu in der Offensive ist auch Keyan Varela. Der 19-Jährige wurde von Servette FC aus Genf ausgeliehen.
Der Kleeblatt-Coach ließ aber offen, ob er die erfolgreiche Kieler Startelf erneut aufbieten oder neue Spieler bringen würde. "Ich will mir nicht in die Karten schauen lassen", sagte Vogel. Euphorie herrsche nach dem wichtigen Sieg in Kiel innerhalb seiner Mannschaft nicht, "dafür gibt es auch keinen Grund." Seine Spieler seien aber unter der Woche sehr selbstbewusst aufgetreten.