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2. Bundesliga Fürth auf Aufstiegskurs, Cottbus verliert Kellerduell


FC Energie Cottbus verliert gegen einen direkten Konkurrenten und steckt nun tiefer denn je im Tabellenkeller. Auf Aufstiegskurs liegt Greuther Fürth, das Sandhausen bezwang. Auch Paderborn siegte.

Der FC Energie Cottbus hat die sechste Niederlage in Serie kassiert und steckt weiter ganz tief in der Krise. Das Tabellen-Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga musste am Sonntag auf eigenem Platz eine bittere 1:2 (1:1)-Niederlage gegen den FC Ingolstadt hinnehmen. Der Siegtreffer für die Gäste fiel in der 77. Minute durch Moritz Hartmann, der einen Fehlpass von Marc-André Kruska genutzt hatte. Energie-Trainer Stephan Schmidt bleibt damit seit Amtsantritt ohne Punkt.

Das hartumkämpfte Kellerduell begann vor lediglich 7406 Zuschauern mit einem Nackenschlag für die Cottbuser, die bereits nach 15 Minuten das 0:1 durch Caiuby kassiert - Energie-Abwehrspieler Julian Börner hatte den Schuss noch abgefälscht. Neun Minuten später schien Energie-Keeper Robert Almer eine scharfe Rückgabe von Alexander Bittroff erst hinter der Linie erwischt zu haben. Aber der vermeintliche Treffer für Ingolstadt zählte nicht. Im Gegenzug hatte Ivica Banovic (28.) nach einem Freistoß den vorübergehenden Ausgleich für die Gastgeber erzielt.

Fürth bleibt Köln auf den Fersen

Die SpVgg Greuther Fürth schließt die Hinrunde der 2. Liga als Zweiter auf einem direkten Aufstiegsplatz ab. Die Franken gewannen am Sonntag beim SV Sandhausen 3:1 (1:1) und fügten den Nordbadenern damit die erste Heimniederlage dieser Saison zu. Niclas Füllkrug (33. Minute), Zoltan Stieber nach einem von Julian Schauerte verschuldeten Elfmeter (56.) und Florian Trinks (76.) erzielten die Tore für den Erstliga-Absteiger. Simon Tüting hatte die Platzherren vor 4000 Zuschauern im Hardtwaldstadion per Kopf in Führung gebracht (16.).

Sandhausen bot den Fürthern längere Zeit Paroli. Die Nordbadener steckten sogar den verletzungsbedingten Ausfall ihrer beiden Stamm-Stürmer Nicky Adler und Ranisav Jovanovic gut weg. Greuther Fürth hatte zwar mehr Spielanteile, konnte daraus aber zunächst kaum Kapital schlagen. Allerdings hatte Trinks mit einem frech getretenen Eckball an den Außenpfosten Pech (26.). Mit zunehmender Spieldauer dominierten die Franken immer stärker, während bei Sandhausen die Kräfte spürbar nachließen.

SC Paderborn siegt dank Aalens Torwart

Zwei kapitale Patzer von Aalens Torhüter Jasmin Fejzic haben dem SC Paderborn zum 4:2 (2:2)-Sieg beim VfR verholfen. Der bosnische Nationalkeeper schenkte Alban Meha mit seinen Fehlgriffen praktisch die Treffer in der 12. und 72. Minute. Sallou Sané (39.) und Johannes Wurtz (54.) erzielten die weiteren Tore für die stark aufspielenden Gäste. Michael Klauß (18. Minute) und Leandro (42.) waren für den Gastgeber von der Ostalb vor 4000 Zuschauern in der Scholz-Arena erfolgreich. Beide Teams stehen nun im Tabellen-Mittelfeld.

Paderborns Trainer André Breitenreiter ließ seine beiden Stürmer Elias Kachunga und Mahir Saglik am Sonntag auf der Bank. Dennoch überzeugten die Gäste mit couragiertem Angriffsfußball und bestimmten weitgehend das Geschehen. Pech hatte Mario Vrancic mit einem fulminanten Freistoß an die Latte (32.). Aalen fand nur schwer ins Spiel. VfR-Stürmer Marcel Reichwein musste bereits nach fünf Minuten ausgewechselt werden, nachdem er den Ball nach einem scharfen Schuss ins Gesicht bekommen hatte und benommen liegengeblieben war. Für ihn kam Klaus, der wenig später traf.

tkr/DPA DPA

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