Autoindustrie
Audi verkauft weniger Autos

Audi hat im ersten Quartal weniger Autos ausgeliefert. (Archivbild) Foto: Daniel Karmann/dpa
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Vor allem China und die USA belasten die Absatzzahlen im ersten Quartal. Zu Hause sieht es besser aus.

Audi kämpft mit schlechten Absatzzahlen in den USA und China. Weltweit sanken die Auslieferungen der VW-Tochter dadurch um 6,1 Prozent auf 360.106, wie sie mitteilte. Der Absatz von Elektroautos gab sogar um 9,4 Prozent auf 43.029 nach. 

Audi verwies auf einen allgemein rückläufigen weltweiten Automarkt. Man habe seinen Marktanteil stabil halten können. In Deutschland und Europa legte die Marke sogar zu: Im Heimatmarkt ging es um 3,8 Prozent auf 50.308 Autos nach oben, in Europa ohne Deutschland um 5,9 Prozent auf 123.724. 

Besonders drastisch brach der Absatz in Nordamerika ein, das bei Audi ohne Mexiko gerechnet wird. Dort ging es um 27 Prozent auf 35.464 Fahrzeuge nach unten. Der Absatz von reinen Elektroautos sackte gar um 85 Prozent auf 959 ab - dabei gibt Audi die Kosten der Zölle nach wie vor nicht in größerem Maße an die Kunden weiter. 

In China betrug das Minus im ersten Quartal 12 Prozent auf 127.109 Autos. Dort machten sich - neben dem wettbewerbsintensiven Markt das Auslaufen staatlicher Förderprogramme und Modellwechsel bemerkbar. Immerhin die Zahl der ausgelieferten Elektroautos legte in China um 27,8 Prozent zu - allerdings mit 4.094 Fahrzeugen auf niedrigem Niveau. 

Positiv entwickelte sich der Auftragseingang in Westeuropa, der um 5 Prozent zulegte - besonders stark bei Plug-in-Hybriden.

dpa

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