Großeinsatz
Schweinemast brennt - 600 Tiere gerettet, Millionenschaden

Mehrere Schweine starben beim Brand am frühen Morgen. (Symbolbild) Foto: Niklas Treppner/dpa
Mehrere Schweine starben beim Brand am frühen Morgen. (Symbolbild) Foto
© Niklas Treppner/dpa
Ein Feuer auf einem niederbayerischen Schweinemastbetrieb richtet größeren Schaden an als von der Polizei zunächst angenommen.

Bei einem stundenlangen Großeinsatz auf einem brennenden Schweinemastbetrieb in Niederbayern haben Retter 600 Schweine vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Mindestens 20 Tiere verendeten jedoch, weitere 200 wurden zum Schlachthof transportiert. Der Brand auf dem Hof in Essenbach (Kreis Landshut) verursachte nach erster Schätzung einen Millionenschaden, wie das Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing mitteilte. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Die Brandursache ist ungeklärt.

Feuer brach am frühen Morgen aus

Das Feuer war am frühen Morgen gegen fünf Uhr in einem Stall des Betriebs im Essenbacher Ortsteil Unterahrain ausgebrochen. Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass keine Tiere zu Schaden gekommen waren. Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften war stundenlang im Einsatz, die Polizei sperrte die vorbeiführende Staatsstraße 2074 wegen der Lösch- und Aufräumarbeiten zeitweise komplett. Die Kriminalpolizei Landshut übernahm die Ermittlungen. Eine genauere Untersuchung ist jedoch laut Polizeipräsidium erst möglich, wenn der Brandort abgekühlt ist und ohne Gefahr betreten werden kann.

dpa