Großeinsatz in Bayern Explosion auf A3 - LKA prüft Spuren zu Automatensprengern

Die A3 blieb in Fahrtrichtung Passau bis zur Mittagszeit gesperrt. Foto: Armin Weigel/dpa
Die A3 blieb in Fahrtrichtung Passau bis zur Mittagszeit gesperrt. Foto
© Armin Weigel/dpa
In einem Wagen auf der Autobahn 3 machen Polizisten einen mutmaßlich explosiven Fund - und sprengen ihn kontrolliert. Jetzt werden erste Hinweise zum möglichen Hintergrund bekannt.

Nach der kontrollierten Sprengung mutmaßlich explosiver Gegenstände in einem Wagen auf der Autobahn 3 prüfen Ermittler unter anderem Spuren zur Geldautomatensprenger-Szene. Ermittelt werde weiter in alle Richtungen, einem Zusammenhang mit diesem Hintergrund werde dabei aber nachgegangen, sagte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) der Deutschen Presse-Agentur. Einen politischen Hintergrund schließen die Ermittler derzeit demnach aus.

Die Frau am Steuer des Wagens und ihr Beifahrer sollen demnach noch am Freitagnachmittag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg vorgeführt werden. Dort würde dann über eine mögliche Untersuchungshaft für die beiden Festgenommenen entschieden. Die Ermittlungen laufen laut Angaben des Landeskriminalamts derzeit wegen des Verdachts auf Vorbereitung eines Explosionsverbrechens und Verstöße gegen das Sprengstoffrecht.

dpa