Waldbrand
Waldbrand auf altem Truppenübungsplatz bei Jüterbog wächst

Der Waldbrand bei Jüterbog brach am Freitag aus. Foto: Manuel Genolet/dpa
Der Waldbrand bei Jüterbog brach am Freitag aus. Foto
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Der Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog wächst weiter. Wegen gefährlicher Kampfmittel muss die Feuerwehr Abstand halten.

Zwei Tage nach Ausbruch des Waldbrandes auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog im südwestlichen Brandenburg dehnt sich das Feuer weiter aus. Das teilte die Regionalleitstelle am Sonntagmorgen mit. Weil das Gelände mit Kampfmitteln belastet ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an die Flammen heran. 

Am Samstagabend sprach die Stadt zuletzt von einer betroffenen Fläche von rund 37 Hektar. Die Brandfläche befinde sich innerhalb der Waldbrandschutzstreifen, hieß es. Diese Zonen, die teils aus Sand bestehen, sollen das Feuer hemmen und ein Überspringen verhindern. Am Vormittag wollten die Einsatzkräfte die Lage erneut besprechen. 

Naturschutzgebiet betroffen

Der frühere Truppenübungsplatz ist heute ein Naturschutzgebiet mit Wanderwegen. Die Ursache für den Ausbruch des Waldbrandes am Freitag war unklar. Orte sind nicht betroffen. Fast in jedem Sommer brechen bei Jüterbog Waldbrände aus, der jetzige ist der bislang größte in dieser Saison in Brandenburg.

Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg

In Brandenburg herrscht überwiegend eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4), wie aus Daten des Umweltministeriums hervorgeht. Im Landkreis Uckermark ist sogar die höchste Stufe 5 - also eine sehr hohe Gefahr - erreicht. In Potsdam-Mittelmark, der Prignitz und im Kreis Ostprignitz-Ruppin gilt eine mittlere Gefahrenstufe 3. 

Regen am Montag erwartet

Tagsüber sollen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Berlin und Brandenburg Höchstwerte zwischen 27 und 30 Grad erreicht werden. Doch das Gewitterrisiko soll steigen. Am Montag wird Regen erwartet.

dpa

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