Basketball-Bundesliga
Towers gelingt dank Drama-Sieg der Klassenerhalt

Trainer Benka Barloschky von den Hamburg Towers hat viel Grund zum Jubeln. Foto: Marcus Brandt/dpa
Trainer Benka Barloschky von den Hamburg Towers hat viel Grund zum Jubeln. Foto
© Marcus Brandt/dpa

Debattieren Sie mit!

  • Mit stern-Account aktiv an allen Debatten teilnehmen und kommentieren.
Jetzt registrieren
Das letzte Saisonviertel läuft bereits, doch zum ersten Mal stehen sich Hamburg und Rostock gegenüber. Für den Gastgeber hat der Sieg enorme Bedeutung. Entschieden wird das Duell in der Verlängerung.

Die Veolia Towers Hamburg können aufatmen. Nach dem 91:86 (80:80, 43:36)-Erfolg nach Verlängerung gegen die Rostock Seawolves in der Nachholpartie vom 13. Spieltag in der Basketball-Bundesliga ist die Mannschaft von Cheftrainer Benka Barloschky endgültig gerettet. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen der Hauptrunde haben die Hanseaten nun jeweils fünf Siege mehr auf dem Konto als der aktuelle Tabellen-17. MLP Academics Heidelberg und Schlusslicht Löwen Braunschweig. Damit können die Hanseaten nicht mehr auf einen Abstiegsplatz zurückfallen. 

Im ersten Aufeinandertreffen beider Clubs in dieser Saison erwischten die Hamburger den etwas besseren Start und lagen früh mit 11:6 vorn. Vor 2.343 Zuschauern in der Inselpark Arena war der Vorsprung in einem insgesamt zerfahrenen ersten Viertel jedoch schnell aufgebraucht. Mitte des zweiten Abschnitts gewannen die Towers dann wieder die Oberhand. Osaro Rich sorgte per Korbleger zum 40:32 schließlich für dies bis dahin deutlichste Führung der Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel war es dann TJ Crockett, der Rostock mit zwei verwandelten Dreiern zum 56:54 wieder in Front brachte. Die Mecklenburger zogen im Schlussabschnitt dann auf 68:62 davon, doch Hamburg ließ sich nicht abschütteln. Mit dem letzten Wurf vergab D'Shawn Schwartz den möglichen Sieg für die Seawolves. In der Verlängerung hatten die Towers die besseren Nerven und setzten sich doch noch durch.

dpa