Die Luftwaffe plant eine Militärübung am Hamburger Flughafen. Sechs Tornado-Kampfflugzeuge sollen zwischen dem 8. und 12. Juni Starts und Landungen in Fuhlsbüttel trainieren, wie eine Sprecherin des Airports mitteilte. Das Manöver „Dispersed Operations 2026 – Panther Shield“ habe das Ziel, die Zusammenarbeit mit zivilen Einrichtungen zu stärken und die Verteidigungsfähigkeit im Bündnisfall realitätsnah zu üben.
Der zivile Flugverkehr soll nicht beeinträchtigt werden. Die Starts und Landungen von voraussichtlich zwei Militärjets pro Tag seien in den Flugplan eingetaktet, erläuterte die Sprecherin. „Die Passagiere werden davon nichts merken.“ Der Flughafen rechne aber damit, dass einige Neugierige die Starts und Landungen der Jets beobachten werden.
Die Tornados kommen vom taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ in Jagel bei Schleswig. Zivile Flughäfen seien im Ernstfall wichtige Start- und Landeoptionen, hieß es in der Mitteilung. Im Mittelpunkt der Übung stehe die enge Zusammenarbeit zwischen militärischen Kräften und zivilen Partnern vor Ort. Ähnliche Übungen haben nach Angaben der Sprecherin bereits in Bremen, Münster (NRW) und Lübeck stattgefunden.