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Welche Buslinien in Hamburg nicht oder eingeschränkt fahren

So wie bereits Anfang Februar könnte es wegen eines Warnstreiks wieder auf dem Busbetriebshof Alsterdorf aussehen. Die Busse ble
So wie bereits Anfang Februar könnte es wegen eines Warnstreiks wieder auf dem Busbetriebshof Alsterdorf aussehen. Die Busse bleiben im Depot. (Archivbild) Foto
© Christian Charisius/dpa
Mit dem Bus zur Arbeit? Das könnte in manchen Stadtteilen Hamburgs heute schwierig werden. Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifkonflikt zu einem Warnstreik aufgerufen.

Wieder Einschränkungen im Hamburger Nahverkehr. Viele Linienbusse der Hamburger Hochbahn werden heute nicht oder nur eingeschränkt fahren. Hintergrund ist ein von der Gewerkschaft Verdi angekündigter Warnstreik. Zahlreiche Buslinien sollen demnach von 3.00 Uhr bis Mittwoch um 3.00 Uhr sogar vollständig ausfallen. Der Warnstreik beschränkt sich auf die Linien der Betriebshöfe Alsterdorf, Hummelsbüttel und Langenfelde.

37 von 112 Buslinien sind komplett betroffen

Komplett betroffen sind nach Angaben der Hochbahn 37 von insgesamt 112 Buslinien. Und zwar die Linien 4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37, 111, 115, 170, 172, 174, 176, 177, 179, 181, 183, 214, 218, 270, 276, 277, 292, 375, 391, 603, 606, 607, 613, 616, 617, 624 und X86. Das Unternehmen prüft nach eigenen Angaben aber, ob ein stark eingeschränktes Grundangebot auf diesen Buslinien ermöglicht werden könne.

Auf einigen Buslinien sei trotz des Streiks ein instabiler Teilbetrieb möglich. Das gelte für die Linien 12, 16, 23, 25, 28, 31, 105, 150, 168, 171, 180, 191, 250, 261, X22 und X27. Auch Schulbusse sollen fahren.

U-Bahn, S-Bahn und Hadag-Fähren fahren

Die Hochbahn rät betroffenen Kunden, nach Möglichkeit auf U- und S-Bahnen ausweichen, da diese ebenso wie die Fähren der Hadag nicht vom Warnstreik betroffen sind.

Wer sich informieren möchte, kann das nach Angaben der Hochbahn in folgenden digitalen Angeboten machen:  hvv-App, hvv-switch-App und hvv.de. Die Hochbahn will ihre Fahrgäste auch über die Social-Media-Kanäle sowie auf hochbahn.de informieren.

Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen bei der Hochbahn unter anderem 7,5 Prozent mehr Lohn mit einer sozialen Komponente für die unteren Entgeltgruppen sowie einen 200-Euro-Mietkostenzuschuss für Auszubildende.

dpa