Im Hamburger Straßenverkehr sind im vergangenen Jahr 21 Menschen ums Leben gekommen. Im Vorjahr waren 39 Verkehrstote gezählt worden. Das bedeutet einen Rückgang um 46 Prozent, wie Polizeivizepräsident Mirko Streiber bei der Vorstellung der Verkehrssicherheitsbilanz 2025 sagte. Niedriger lag die Zahl nur im Jahr 2015 mit 20 Todesopfern und im Coronajahr 2020 mit 15 Toten.
Besonders deutlich ging die Zahl der tödlich verunglückten Fußgänger zurück, und zwar von 14 auf drei. Alle drei Opfer waren Senioren, im Schnitt 86 Jahre alt. 11 der 21 Unfalltoten waren Radfahrer, einer mehr als 2024. Vier von ihnen waren mit einem E-Bike unterwegs.
Die Zahl der verunglückten Kinder nahm von 365 auf 457 zu – ein Anstieg um 25,2 Prozent. Ein Kind kam ums Leben. Der Elfjährige wurde von einem Transporter erfasst, als er mit dem Fahrrad zur Schule fuhr. Im Jahr 2024 waren zwei Kinder im Hamburger Straßenverkehr gestorben, eins davon bei einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen. Die Zahl der Schulwegunfälle stieg im vergangenen Jahr um 40 Prozent auf 130.
Einen starken Anstieg um 22,7 Prozent verzeichnete die Polizei auch bei den E-Scooter-Unfällen. 712 der insgesamt 962 Unfälle – also 74 Prozent – wurden von den Fahrern selbst verursacht.