Nach dem Brand einer Lagerhalle im osthessischen Flieden haben Experten der Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ermittelt werde in alle Richtungen, teilte ein Polizeisprecher in Fulda mit. Zunächst einmal gehe es darum, den Hauptbrandort aufzuspüren. Bei den Löscharbeiten am Dienstag war ein junger Feuerwehrmann aufgrund eines medizinischen Notfalls gestorben.
Trauerflor an Einsatzfahrzeugen
Der Tod des 27-Jährigen hat tiefe Betroffenheit und Trauer ausgelöst. Im Kreis Fulda und darüber hinaus sollen die Feuerwehren laut einem Aufruf des Bundesverbandes der Feuerwehren ihr Gedenken an den Toten mit einem Trauerflor an den Einsatzfahrzeugen zum Ausdruck bringen, wie der Landkreis Fulda mitteilte.
"Besonders tragisch"
"Dass jemand im selbstlosen Einsatz für das Gemeinwohl und in so jungem Alter sein Leben verliert, ist besonders tragisch und macht uns schwer betroffen", teilten der Fuldaer Landrat Bernd Woide, sein Stellvertreter Frederik Schmitt (beide CDU) und Kreisbrandinspektor Adrian Vogler in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Nach Angaben der Polizei hatte der Tod des Feuerwehrmannes nichts mit dem Brand zu tun. Der Mann sei nach einem medizinischen Notfall ins Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben.
800.000 Euro Schaden bei Hallenbrand
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Bei dem Brand in einer Lagerhalle in Flieden entstand nach ersten Schätzungen der Polizei ein Schaden in Höhe von rund 800.000 Euro. In der Halle standen mehrere Fahrzeuge. Ein Teil davon konnten die Feuerwehrleute vor den Flammen in Sicherheit bringen.