Frost, Schnee und Eis haben im Januar zu zahlreichen verspäteten Starts am Frankfurter Flughafen geführt. Das Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Wiesbaden listet für den Monat 85 solcher Starts nach Beginn der Nachtflugbeschränkung um 23.00 Uhr auf.
Schwerpunkttage waren der 5. Januar mit 22 verspäteten Starts wegen Schneefalls und/oder Enteisung, der 7. Januar mit 29 und der 29. Januar mit 17 solcher Starts. Weitere vier verspätete Starts mit der Begründung "Kapazitätsengpass aufgrund langer Rollzeiten" kamen in dem Monat hinzu.
Im Januar des Vorjahres wurden dagegen nur zwei verspätete Starts verzeichnet, Grund waren demnach jeweils medizinische Notfälle.
Gesonderte Genehmigung nötig
Am Frankfurter Flughafen dürfen Maschinen ausnahmsweise zwischen 23.00 Uhr und Mitternacht starten, wenn etwa schlechtes Wetter die Verzögerung verursachte. Dafür ist eine gesonderte, kostenpflichtige Genehmigung erforderlich, die das Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Wiesbaden erteilt.
Ab 24.00 Uhr bis 5.00 Uhr gelten noch strengere Bestimmungen. Die Beschränkungen sollen Anwohner und Anwohnerinnen vor Fluglärm schützen.