Blauer Himmel und Sonne satt: Das Sommerwetter hat am Pfingstwochenende zahlreiche Menschen nach draußen gelockt. Vor Eisdielen bildeten sich Schlangen, Menschen entspannten in Parks, zudem boten Badeseen und Schwimmbäder Abkühlung.
"Wir sind sehr zufrieden", erklärt Boris Zielinski, Geschäftsführer der Frankfurter Bäderbetriebe. Das Wochenende habe sehr gute Besucherzahlen gebracht - und es sei ja erst Mai. In Hessens größter Stadt sind bereits vier von sieben Freibädern geöffnet.
Aber wie heiß war es denn nun an Pfingsten?
Ein hessenweiter Spitzenwert sei am Pfingstsonntag mit 32,1 Grad in Griesheim nahe Darmstadt registriert worden, sagte der Meteorologe Markus Eifried vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Für Pfingstmontag sei absehbar, dass die 32-Grad-Marke erneut geknackt werde, womöglich könne auch an der 33-Grad-Marke gekratzt werden, sagte der Experte. In Teilen Südhessens galt eine hohe Waldbandgefahr.
Und: Der Höhepunkt der Wärmeentwicklung sei noch nicht erreicht, sagte Eifried. Am Dienstag könnten es den Vorhersagen zufolge bis zu 34 Grad werden. Am Mittwoch werde es dann - zumindest in Nordhessen - wieder etwas angenehmer mit Werten von rund 25 Grad.
DLRG mahnt: Nicht ohne Abkühlung ins Wasser
Pünktlich zum Start der Badesaison mahnte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zur Umsicht. Denn: Wer ohne Abkühlung ins kalte Wasser springe, riskiere einen Kreislaufschock. Das sei alljährlich zum Start des Badewetters ein großes Thema.
Die Außentemperatur sei sehr warm oder gar heiß, "aber wir haben in vielen Badeseen eben noch Wassertemperaturen von 16 bis 18 Grad. Und wenn man einfach in Wasser springt, das übermäßig kalt ist, kann das tödlich ausgehen", sagt Michael Hohmann, Präsident der DLRG Hessen. Generell rät der Experte, abgekühlt ins Wasser zu gehen, an bewachten Badestellen zu schwimmen und nicht bei Gewitter zu baden.
Zehntausende Metal-Fans in Frankfurt
In und um Frankfurt genossen am Wochenende auch zahlreiche Heavy-Metal-Fans das gute Wetter. Am Freitag sowie am Sonntag spielte Metallica ihre sogenannten "No Repeat"-Stadionshows, bei lauen Sommerabendtemperaturen. Bei den beiden Konzerten wurden komplett unterschiedliche Setlists geboten und kein Song wiederholt, so dass manche Fans gleich das gesamte Wochenende in Frankfurt blieben, um beide Shows zu besuchen.