Frostige Temperaturen Erneute Warnung davor, zugefrorene Gewässer zu betreten

Es ist frostig im Norden. Vielerorts sind Gewässer zugefroren. Die Stadt Stralsund warnt vor dem Betreten. Foto: Bernd Wüstneck/
Es ist frostig im Norden. Vielerorts sind Gewässer zugefroren. Die Stadt Stralsund warnt vor dem Betreten. Foto
© Bernd Wüstneck/dpa
Eisflächen locken – doch die Stadt Stralsund warnt vor dem Betreten. Auch Küstengewässer sind teils vereist und sorgen für Einschränkungen in der Schifffahrt.

Erneut hat eine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Betreten zugefrorener Gewässer gewarnt. "Auch wenn die Wetterprognose für die kommenden Tage dauerhafte Temperaturen unter null Grad vorhersagt, reicht das nicht, das Eis zu betreten", teilte die Stralsunder Stadtverwaltung mit. 

"Tragfähig wird das Eis auf den Teichen erst ab einer Dicke von etwa 15 Zentimetern. Selbst dann darf das Eis nur auf eigene Gefahr betreten werden." Eltern sollten ihre Kinder warnen. Hundebesitzer sollten ihre Haustiere in der Nähe zugefrorener Teiche anleinen.

"Die Stadtverwaltung erteilt grundsätzlich keine Freigabe der Eisflächen. Das Betreten einer Eisfläche erfolgt immer auf eigene Gefahr", hieß es.

Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) bildet sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bis leichtem Frost in geschützten Bereichen entlang der Ostseeküste weiter Neueis und bestehendes Eis wird dicker.

Lokale Nachtfahrverbote für Schiffe wegen Eises

Für Schiffe gilt bereits ein Nachtfahrverbot (17:30 Uhr bis 7:30 Uhr) für die Nordansteuerung Stralsund, für Teile der Ostansteuerung Stralsund, zu den Häfen am Greifswalder Bodden und zum Hafen Stralsund sowie zu den Häfen am Peenestrom.

Eis, das örtlich bis zu zehn Zentimeter und andernorts auch noch dicker ist, gibt es laut BSH etwa in den Boddengewässern und in Teilen des Peenestroms. Das Stettiner Haff ist demnach vollständig mit Eis bedeckt, das örtlich bis zu 15 Zentimeter dick sein kann.

dpa