Maritimes Wahrzeichen
Sanierung am Leuchtturm Kap Arkona verzögert sich weiter

Der Leuchtturm an Kap Arkona ist derzeit hinter einem Gerüst versteckt. (Archivbild) Foto: Stefan Sauer/dpa
Der Leuchtturm an Kap Arkona ist derzeit hinter einem Gerüst versteckt. (Archivbild) Foto
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Seit Monaten ist das Wahrzeichen auf Rügen dicht. Wetterkapriolen sorgen für Verzögerungen – und der neue Eröffnungstermin bleibt ungewiss.

Die Sanierungsarbeiten des Leuchtturms am Kap Arkona verzögern sich weiter. Zum jetzigen Zeitpunkt könne "leider kein verbindlicher Fertigstellungstermin" genannt werden, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ostsee auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Seit Anfang September vergangenen Jahres ist das Wahrzeichen an der Nordspitze der Insel Rügen für Besucher geschlossen. Das WSA geht davon aus, dass in den kommenden drei bis vier Wochen noch kein Abschluss der Bauarbeiten erfolgt. "Erst in diesem Zeitraum kann ein konkreter Fertigstellungstermin absehbar werden."

Ursprünglich war geplant, dass die Besucherplattform des Turms hoch über der Steilküste zum Saisonstart im April öffnet. Das daraus nichts wird, liegt vor allem am Wetter. "Insbesondere die Witterungsereignisse im Februar haben dazu geführt, dass mehrere geplante Maßnahmen nicht wie vorgesehen durchgeführt werden konnten. Teilweise konnten Arbeiten zeitweise gar nicht oder nur sehr eingeschränkt erfolgen", so das WSA. Auch aktuell bestünden "weiterhin Einschränkungen durch die Witterung, sodass noch nicht alle vorgesehenen Arbeiten umgesetzt werden konnten".

Wind und Wetter ausgesetzt

Der 1905 in Betrieb genommene Leuchtturm Kap Arkona wird als Seezeichen für die Schifffahrt umfassend saniert. Die jüngste Sanierung mit ähnlichem Umfang erfolgte 1991. Wind und Wetter in der exponierten Lage hätten mit der Zeit für Schäden an dem unter Denkmalschutz stehenden gesorgt. Nun sind sowohl Stahlbau- als auch Mauerwerksarbeiten vorgesehen. 500.000 Euro sind früheren Angaben zufolge eingeplant.

dpa

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