Vorsorge für den Notfall MV investiert in Katastrophen- und Bevölkerungsschutz

MV investiert in den Bevölkerungsschutz. (Symbolfoto) Foto: Jens Büttner/dpa
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Im Katastrophenfall müssen die Einsatzkräfte schnell und effektiv reagieren. Dazu müssen Material und Ausrüstung stimmen. Das kostet viel Geld, ist aber unverzichtbar, betont Innenminister Pegel.

Mecklenburg-Vorpommern will in diesem Jahr den Bevölkerungsschutz weiter ausbauen und dazu Millionen-Beträge investieren. Ziel sei es, die Einsatzkräfte besser auszustatten und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen, teilte das Innenministerium mit.

Geplant sei unter anderem die Anschaffung von zwölf neuen Gerätewagen für die Verpflegung. Finanziert würden die Fahrzeuge aus dem Härtefallfonds des Nachtragshaushalts 2023. Insgesamt hatte der Landtag dafür fünf Millionen Euro für den Katastrophenschutz bewilligt. Rund 2,7 Millionen Euro flossen den Angaben zufolge in die Fahrzeuge selbst, weitere 1,1 Millionen Euro in deren Ausstattung.

Weiterhin plant das Land weitere zehn Fahrzeuge zur Erkundung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren (CBRN) zu beschaffen. Auch neue Führungs- und Behandlungsfahrzeuge für die Medical Task Force sind vorgesehen. Ergänzt werde dies durch 31 neue Mannschaftstransportwagen für den Katastrophenschutz, für die das Land 3,1 Millionen Euro bereitstelle.

Innenminister: "Katastrophenschutz kein Randthema"

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollten sich darauf verlassen können, dass schnell Hilfe komme, egal ob bei Waldbränden, schweren Unwettern, Schadstofflagen oder medizinischen Großschadensereignissen, betonte Innenminister Christian Pegel (SPD). Das Land investiere dabei nicht nur in einzelne Fahrzeuge, sondern in ein leistungsfähiges, modernes Gesamtsystem. 

"Die vergangenen Jahre haben uns eindrücklich vor Augen geführt, dass Katastrophenschutz kein Randthema ist, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Sicherheitsarchitektur. Die globale Lage, geprägt von geopolitischen Spannungen, Naturkatastrophen und zunehmenden hybriden Bedrohungen, verändert die Anforderungen an unsere Einsatzkräfte – und darauf reagieren wir mit moderner Technik und verlässlicher Ausstattung", sagte Pegel.

dpa