Nach einer Serie von Brandstiftungen im Landkreis Holzminden hat der Angeklagte im Landgericht Hildesheim ein Geständnis abgelegt. Der 28-Jährige habe sich über seinen Anwalt zu den Vorwürfen geäußert, sagte ein Gerichtssprecher.
Der Mann reagierte damit auf einen Verständigungsvorschlag des Gerichts: Im Falle eines Geständnisses soll der Strafrahmen von drei Jahren und neun Monaten bis zu vier Jahren und drei Monaten reichen können. Zuvor hatte der NDR berichtet.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Hellental vor, von April bis August vergangenen Jahres vier Brände in dem Ort gelegt zu haben. So gingen eine Grillhütte, ein mit Heu gefüllter Holzschuppen, ein ehemaliger Schafstall und ein Fachwerkhaus in Flammen auf. Den Schaden beziffert die Anklagebehörde zusammen auf rund 96.500 Euro.
Das Gericht setzte nach Angaben des Sprechers die Verhandlung nach dem Geständnis mit der Beweisaufnahme und der Vernehmung von Zeugen fort. Bislang sind weitere Verhandlungstermine am 12., 13. und 19. Februar eingeplant.