Ihre Reise glich einer Odyssee, nun sind Stegosaurus und Co. endlich im Erfurter egapark angekommen: Die 20 Urzeitechsen-Modelle für die Ausstellung "Dino Lights" haben auf ihrem Weg von China nach Deutschland deutlich mehr Kilometer zurückgelegt als geplant und die Thüringer Landeshauptstadt nun doch noch rechtzeitig vor Beginn der Schau an diesem Samstag erreicht.
Statt der ursprünglich vorgesehenen Route durch den Suezkanal nahm das Containerschiff den Stadtwerken Erfurt zufolge aus Sicherheitsgründen einen großen Umweg um Südafrika herum. So wurden aus geplanten 10.000 Kilometern auf dem Meer rund 20.000. Auch schlechtes Wetter sorgte dafür, dass die Reise länger dauerte als erwartet – die eingeplanten sechs Wochen reichten nicht aus.
Dinos ab Samstag zu sehen
Am Wochenende erreichten die Container schließlich den Hafen in Hamburg. Von dort ging es für die Dinos auf den letzten 400 Kilometern per Lastwagen nach Thüringen. Im egapark ist die Erleichterung groß: "Wir haben die Reise unserer Ausstellungsdinos täglich im Internet begleitet und gehofft, dass es keine weiteren Verzögerungen geben wird", sagte egapark-Geschäftsführerin Bettina Franke. "Jetzt können wir aufatmen."
Die Ausstellung "Dino Lights" wird den Angaben zufolge weltweit erstmals gezeigt und ist ab Samstag zu besichtigen. Nach dem großen Erfolg der "Drachenwunderwelt" im vergangenen Winter mit mehr als 40.000 Besuchern rechnen die Veranstalter erneut mit großem Interesse. Um möglichst vielen Dino-Fans eine Zeitreise in die Urzeit zu ermöglichen, wird die Ausstellung bis zum 1. März verlängert.