Folgen des Irankriegs
Wegen Preissprungs bei Spritpreisen: Inflation bleibt hoch

Die Inflation hat angezogen, was vor allem an deutlich höheren Spritpreisen liegt. Foto: Philip Dulian/dpa
Die Inflation hat angezogen, was vor allem an deutlich höheren Spritpreisen liegt. Foto
© Philip Dulian/dpa

Debattieren Sie mit!

  • Mit stern-Account aktiv an allen Debatten teilnehmen und kommentieren.
Jetzt registrieren
Der Tank ist leer, also tanken fahren? Das macht aktuell wenig Freude, die Spritpreise sind so hoch wie lange nicht mehr. Das treibt die Inflation nach oben. Teurer wird aber längst nicht alles.

Der Alltag ist teurer geworden. Wie das Landesstatistikamt in Düsseldorf mitteilte, lag die Inflationsrate im April bei 2,7 Prozent und damit gleich hoch wie im Vormonat. Blickt man auf die Monate Mai 2025 bis Februar 2026, so pendelte der Wert in der Spanne von 1,8 bis 2,3 Prozent - damals war die Teuerung also wesentlich niedriger. Grund für den Anstieg der Preise sind die Folgen des Irankriegs: Kraftstoffpreise waren im April im Vergleich zum Vorjahresmonat den Angaben zufolge 22,7 Prozent teurer, bei Heizöl lag der Unterschied bei 27,3 Prozent. 

Wer nicht auf sein Diesel-Auto oder seinen Benziner angewiesen ist oder wer elektrisch fährt, der kann sich glücklich schätzen: An ihm geht der Anstieg der Inflation weitgehend vorbei. So verteuerten sich Nahrungsmittel im April um moderate 0,7 Prozent. Molkereiprodukte, Eier und Speisefette wurden sogar billiger, Fleisch und Fisch hingegen spürbar teurer. Bekleidung und Schuhe blieben preislich fast unverändert. Wer in einem Hotel schlief, musste etwas tiefer in die Tasche greifen als zuvor.

IT.NRW zur Inflation

dpa

Mehr zum Thema