Fußball-Bundesliga
Watzke lobt Kovac: "Niko hat die Feuerchen alle ausgetreten"

Hans-Joachim Watzke, mittlerweile Präsident von Borussia Dortmund, findet nur lobende Worte für den Trainer Niko Kovac (Archivbi
Hans-Joachim Watzke, mittlerweile Präsident von Borussia Dortmund, findet nur lobende Worte für den Trainer Niko Kovac (Archivbild) Foto
© Bernd Thissen/dpa
Dem Präsidenten Hans-Joachim Watzke gefallen die diplomatischen Fähigkeiten von Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac. In einem Interview erwähnt er außerdem eine fußballerische Tugend des Coaches.

Präsident Hans-Joachim Watzke schätzt den Pragmatismus und das Geschick von BVB-Trainer Niko Kovac als Führungspersönlichkeit. "Niko ist jemand, der speziell in dem schwierigen letzten Jahr das Ganze deutlich stabilisiert hat", so Watzke in einem Interview mit den Ruhr-Nachrichten. "Da hat es ja manches Feuerchen gegeben, wo mancher Trainer, der im Leben noch nicht so viel erlebt hat, noch einmal reingeblasen hätte - und Niko hat die Feuerchen alle ausgetreten und ist komplett seriös damit umgegangen. Er hat sich enorm entwickelt in den Jahren." 

Der langjährige Geschäftsführer von Borussia Dortmund findet, dass die Mannschaft unter Kovac seit dessen Amtsantritt im Februar 2025 "an Mentalität enorm gewonnen" habe. 

13 Mal zu null: Für Watzke "das Schönste"

Auch die taktische Herangehensweise überzeugt Watzke. "Niko wählt den Ansatz, der ihm für den Erfolg am zwingendsten erscheint, und wenn er das Gefühl hat, dass es ein defensiverer Ansatz sein muss, dann wählt er den", sagte Watzke. "Wir haben jetzt 13 Mal zu null gespielt, und das ist für mich das Schönste – im Fußball geht es ums Gewinnen, um nichts anderes."

Kovacs Vertrag gilt noch bis Sommer 2027. Der BVB hat derzeit mit 64 Punkten so viele wie seit sieben Jahren nicht mehr an einem 29. Spieltag. Trotzdem liegt Dortmund als Zweiter hinter dem Spitzenreiter Bayern München zwölf Punkte zurück. Zuletzt verloren die Borussen gegen Bayer Leverkusen mit 0:1, am kommenden Samstag gastieren sie beim Tabellensechsten TSG Hoffenheim.

dpa