Die Sturmschäden aus der Nacht könnten im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen zumindest an einer Stelle noch mehrere Tage lang für Probleme sorgen. Südlich von Mönchengladbach habe ein umgestürzter Baum die Oberleitung stark beschädigt. Die Reparatur des Streckenabschnitts zwischen Jüchen und Rheydt-Odenkirchen werde mehrere Tage dauern, teilte die Bahn mit.
Betroffen sind dort Züge der Linien RE8 (Koblenz-Köln-Mönchengladbach) und RB27 (Koblenz-Rommerskirchen-Mönchengladbach). Die Züge aus Richtung Köln enden in Rommerskirchen. Von dort geht es den Angaben zufolge nur mit Ersatzbussen weiter bis nach Mönchengladbach. Die Busse halten an allen Bahnhöfen auf der Strecke, also unter anderem in Grevenbroich, Jüchen und Reydt.
Teilweise können Reisende auf andere Züge ausweichen
Wer direkt aus Köln nach Mönchengladbach fahren will, könne stattdessen zum Beispiel auf Züge der Linien RE6, RE7 oder S11 umsteigen. Weil diese Züge eine andere Strecke fahren, sind sie von der Sperrung nicht betroffen. Auch aus Neuss und Grevenbroich gebe es Möglichkeiten, über andere Strecken mit dem Zug nach Mönchengladbach zu kommen.
Da es durch die Arbeiten auch kurzfristig noch zu Änderungen kommen könne, sollten Reisende ihre Verbindung auf jeden Fall in der Onlineauskunft checken, riet die Bahn.
Durch heftige Windböen waren in der Nacht in mehreren Regionen Nordrhein-Westfalens Bäume auf Straßen und Bahnstrecken gestützt. Bei der Bahn gibt es auch zwischen Aachen und Herzogenrath sowie zwischen Wuppertal und Essen weiterhin Probleme.
Auch auf einigen kleineren Straßen war die Feuerwehr am Morgen noch im Einsatz, um Bäume und Äste beiseite zu räumen. Auf den Autobahnen kam es hingegen kaum zu Verzögerungen.