Tarifverhandlungen
Heizungsinstallateure in NRW erhalten mehr Geld

Zum 1. März erhöht sich das Geld von Beschäftigten im Sanitär-, Heizung-, Klimahandwerk in NRW. (Archivbild) Foto: Silas Stein/d
Zum 1. März erhöht sich das Geld von Beschäftigten im Sanitär-, Heizung-, Klimahandwerk in NRW. (Archivbild) Foto
© Silas Stein/dpa
Für Beschäftigte im Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk gibt es gute Nachrichten: Ein neuer Tarifabschluss bringt höhere Gehälter.

Sanitär- und Heizungsinstallateure sowie Anlagenmechaniker in Nordrhein-Westfalen bekommen vom 1. März an mehr Lohn. Das teilte die IG Metall NRW mit. Die Gewerkschaft hat sich demnach in der dritten Verhandlungsrunde mit dem Handwerks-Fachverband Sanitär Heizung Klima (SHK) Nordrhein-Westfalen auf einen Tarifabschluss geeinigt. Der Verband bestätigte dies der Deutschen Presse-Agentur.

Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen der rund 65.000 Beschäftigten der Branche steigen von März an um 2,95 Prozent und von März 2027 an um weitere 2,55 Prozent. Zudem erhöhen sich die vermögenswirksamen Leistungen um rund 50 Prozent. Sie liegen von 2027 an bei 40 Euro für Beschäftigte und bei 20 Euro für Auszubildende. Um 10 Prozent angehoben wird die Auslöse. Diese wird gezahlt, wenn Beschäftigte außerhalb ihrer regelmäßigen Arbeitsstätte arbeiten, etwa auf Montage oder einer entfernten Baustelle. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 24 Monaten.

Patrick Loos, Verhandlungsführer der IG Metall NRW, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: "Der Abschluss ist angesichts des zurückhaltenden wirtschaftlichen Umfelds solide und in mehreren Punkten ein Fortschritt." Die Erhöhung der vermögenswirksamen Leistungen wirke sich spürbar auf die Altersvorsorge der Beschäftigten aus.

Der Fachverband SHK NRW ist ein Zusammenschluss von 55 regionalen Sanitär-Heizung-Klima- und drei Ofen- und Luftheizungsbauer-Innungen. Mit 5.800 angeschlossenen Fachhandwerksbetrieben ist er nach eigenen Angaben der größte Arbeitgeberverband der Branche in Deutschland.

dpa