CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder tritt in der Fastnacht als Kapitän auf. "Für ein starkes Land in rauer See", sagt der Eifler bei der Anprobe des Kostüms in der MDLK Uniform Manufaktur in Mainz. "Kapitän sein, heißt steuern und Verantwortung übernehmen, gerade wenn es stürmisch wird."
Die maßgeschneiderte dunkle Kapitäns-Uniform zieren an beiden Ärmeln vier goldene Streifen. An der Uniformjacke sind acht goldene Knöpfe zu sehen - und eine ebenfalls golden anmutende Schiffsspange.
"Mit Schulterklappen wäre das zu militärisch", sagt der Inhaber der Uniform Manufaktur Michael Cutze-Kummer. Rund 30 Stunden sei an dem Kostüm gearbeitet worden, berichtet Schneiderin Sabrina Stiefel.
Schnieder will Landesruder übernehmen
Als passendes Accessoire bringt Schnieder ein Steuerrad inklusive Landeswappen mit. "Ich bin bereit, das Landesruder zu übernehmen", sagt der Christdemokrat, der nach der Landtagswahl am 22. März Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz werden will.
Die Kosten trägt Schnieder
"Wir freuen uns sehr über das Fachwissen und die Unterstützung der Mainzer Uniform Manufaktur bei der Verwirklichung der Idee", heißt es in der CDU. "Die Kosten werden vom Spitzenkandidaten getragen." Die Summe nannte die Partei aber nicht.
Sein Unternehmen fertige rund 200 Gardeuniformen pro Jahr, nicht nur für Mainz, sondern auch für andere Städte wie Köln, berichtete Cutze-Krumme. Je nach Ausstattung steckten in einer Uniform auch 40 und Stunden Arbeit.