Wer in Deutschland wegen Straftaten gesucht wird, muss bei der Einreise mit Konsequenzen rechnen. Das bekamen am Wochenende Bürger aus mehreren europäischen Ländern zu spüren.
Die Bundespolizei hat am Wochenende an der deutsch-tschechischen Grenze bei Berggießhübel (Sächsische Schweiz) zwölf Haftbefehle vollstreckt. Die betroffenen Menschen aus mehreren europäischen Staaten wurden bei der Einreise gestellt, wie die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel mitteilte. Sie seien von verschiedenen Staatsanwaltschaften in Deutschland wegen Straftaten wie Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Waffengesetz und Diebstahl per Haftbefehl gesucht worden.
Zehn Betroffene wendeten durch Zahlung der Geldstrafen in Höhe von insgesamt rund 11.200 Euro ihren Haftantritt ab, wie es hieß. Die beiden anderen wurden in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht.