Wettbewerb in Leipzig Pferd nach Unfall eingeschläfert: Weltcup ohne Ahlmann

Betrauert sein Pferd D'Aganix: Christian Ahlmann. (Archivbild) Foto: Uwe Anspach/dpa
Betrauert sein Pferd D'Aganix: Christian Ahlmann. (Archivbild) Foto
© Uwe Anspach/dpa
Beim Weltcup in Leipzig will Springreiter Christian Ahlmann mit dem Hengst D‘Aganix 2000 Z antreten. Ein folgenschwerer Unfall verhindert dies.

Springreiter Christian Ahlmann hat wegen des tragischen Todes seines Pferdes D‘Aganix 2000 Z den Start beim Weltcup in Leipzig abgesagt. Wie das belgische Gestüt Zangersheide bekanntgab, musste der zwölf Jahre alte Hengst trotz bester tierärztlicher Versorgung nach einem Unfall beim Abladen in Leipzig eingeschläfert werden.

"Ein schrecklicher und unglücklicher Unfall beim Ausladen in Leipzig führte dazu, dass D‘Aganix 2000 Z sich aus bislang noch nicht vollständig geklärten Gründen aus dem LKW befreien konnte. Auf einem rutschigen Untergrund kam er zu Fall und zog sich dabei eine so schwere Verletzung am Oberschenkel zu, dass es keine Aussicht auf Heilung mehr gab", schrieb Ahlmann auf seinem Instagram-Account.

Ahlmann sagt Start ab

Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mitteilte, habe Ahlmann daraufhin in Absprache mit dem Veranstalter seine Teilnahme am Weltcup im Rahmen der "Partner Pferd" abgesagt. "Seine weiteren Pferde haben die Heimreise bereits angetreten", schrieb der Verband.

Der zweimalige Olympia-Dritte und dreimalige Weltmeister Ahlmann wollte an diesem Wochenende mit D‘Aganix beim Weltcup in Leipzig antreten. Zuletzt war der 51-Jährige mit dem Hengst im vergangenen Dezember in Genf geritten und hatte mit ihm auch zuvor bereits einige Erfolge errungen.

dpa