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Tausende demonstrieren in Freiburg gegen Corona-Politik

Proteste gegen die Corona-Maßnahmen - Freiburg
Teilnehmer einer "Querdenker"-Demonstration stehen in der Freiburger Innenstadt. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
© dpa-infocom GmbH
Immer mehr Kommunen gehen gegen Proteste von Gegnern der Corona-Maßnahmen vor, wenn sie nicht angemeldet wurden. Nun hat auch Freiburg die Bremse getreten. Dennoch sind am Samstag Tausende zusammengekommen. Ganz legal.

Mehrere Tausend Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstag in Freiburg gegen die Corona-Politik demonstriert. Der angemeldete Protest fand unter strengen Auflagen statt. Unter anderem musste die Maskenpflicht eingehalten und der Demonstrationszug in einzelne Abschnitte eingeteilt werden. Außerdem musste der Veranstalter für eine ausreichende Anzahl an Ordnungskräften sorgen.

Auch in anderen baden-württembergischen Städten gingen Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen und der Impfpolitik am Samstag wieder auf die Straße. Es war zudem mit unangemeldeten Aktionen gerechnet worden.

Am Tag vor dem Protest in Freiburg hatte die Stadt eine Allgemeinverfügung erlassen, nach der mit «sofortiger Wirkung sogenannte Montagsspaziergänge» untersagt werden, sofern sie nicht angemeldet wurden. Mit den Aktionen bezweckten die Demonstranten, ohne die sonst üblichen Auflagen durch die Stadt zu ziehen - insbesondere ohne die Einhaltung der notwendigen infektionsschützenden Maßnahmen, teilte die Kommune mit. Dieses Verhalten gefährdete vor allem vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Virusvariante Omikron die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Bei einer größeren, nicht angemeldeten Demonstration waren bereits am Freitagabend in Ulm zahlreiche Menschen zusammengekommen. Bei dem etwa eineinhalbstündigen Marsch habe es keine besonderen Vorkommnisse gegeben, sagte ein Ulmer Polizeisprecher. Teilnehmerzahlen veröffentliche die Polizei bei Protesten nicht.

dpa

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