Durch die Folgen des Iran-Kriegs haben Thüringer Verbraucher im März deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Inflationsrate kletterte auf 2,7 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Januar 2024, wie das Landesamt für Statistik mitteilte. Im Februar hatte sie bei 2,1 Prozent gelegen, in den Monaten zuvor hatte sie jeweils ein ähnliches oder niedrigeres Niveau erreicht.
Vor allem bei den Energiepreisen habe es deutliche Preissteigerungen gegeben, hieß es weiter. Im Vergleich zum März 2025 haben sich etwa Heizöl oder Diesel um jeweils rund ein Viertel verteuert.
Gemessen am Vormonat Februar stiegen die Verbraucherpreise im Freistaat insgesamt um 0,9 Prozent. Auch hier waren die Energiepreise der Treiber. Heizöl und Kraftstoffe verteuerten sich binnen eines Monats um 16,1 Prozent.
Bei Strom oder Gas für den Haushalt hielt sich die Preissteigerung im Vergleich zum Februar jedoch in Grenzen - die Preise sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar leicht. Hohe Energiepreise kommen meist erst verzögert bei Gas- oder Stromkunden an, weil Versorger oft langfristige Verträge haben.