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Tschaikowski zum Auftakt des Ekhof-Festivals 2026

Das Festival wird am 23. Mai im Ekhof-Theater eröffnet. (Archivbild) Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
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Das Ekhof-Festival startet mit Kammermusik von Tschaikowski und Brahms. Was ist diesmal als Hauptbühnenstück des Festivals in dem Barocktheater zu sehen?

Zu Beginn des Ekhof-Festivals in Gotha sollen in diesem Jahr Töne von Peter Tschaikowski erklingen. Das Werk "Souvenir de Florence", das nur selten auf Konzertpodien zu hören sei, werde von der Thüringen Philharmonie und dem international bekannten Cellisten Alexey Stadler aufgeführt, teilte die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach mit. Mit dem Kammerkonzert wird das Festival am Samstag (23. Mai) im historischen Ekhof-Theater auf Schloss Friedenstein eröffnet. Es dauert bis zum 4. Oktober. 

"Souvenir de Florence" war nach einem Aufenthalt von Tschaikowski (1840-1893) im italienischen Florenz entstanden. Wie die Thüringen Philharmonie beschreibt, sollen italienische Klangfarben mit russischer Leidenschaft und Virtuosität verbunden werden. 

Cellist Stadler wurde 1991 im russischen St. Petersburg geboren. Er ist weltweit als Solist und Kammermusiker auf Bühnen zu sehen und hat mit renommierten Orchestern und Dirigenten zusammengearbeitet. Beim Auftakt-Konzert des Ekhof-Festivals soll auch ein Werk von Johannes Brahms (1833-1897) gespielt werden. 

Ticketverkauf läuft 

Als Hauptbühnenstück des Festivals ist diesmal Molières "Die Schule der Frauen" zu sehen - Premiere ist am 10. Juli. In der Komödie geht es um den wohlhabenden Monsieur Arnolphe, der überzeugt ist, die perfekte Ehe sei nur eine Frage der Kontrolle. Es geht um Liebe, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Rollen. Inszeniert werde das Stück von der Schauspielerin und Regisseurin Naemi Friedmann.

Die große Schlossanlage verfügt über eines der ältesten Barocktheater in Deutschland. Die noch funktionstüchtige Bühnenmaschinerie, die die Besucher erleben können, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Bei den Vorstellungen sind Kulissenschieber bei der Arbeit zu sehen. Tickets für das Festival können schon seit einigen Wochen gekauft werden.

dpa

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