Bauherren setzen bei Wohnungsneubauten in Thüringen vor allem auf die Nutzung erneuerbarer Energien zum Heizen. Bei den 780 im vergangenen Jahr neu geplanten Wohngebäuden werden nach Daten des Landesamts für Statistik zu 88,5 Prozent erneuerbare Energien genutzt, teilte die Statistikbehörde mit. Gegenüber dem Jahr 2024 bedeute dies eine Zunahme von 1,1 Prozent. Zu den erneuerbaren Energien zählen die Statistiker Geothermie, Umweltthermie, Solarthermie, Holz, Biogas und sonstige Biomasse.
Bei 647 neuen Wohngebäuden sei 2025 eine Wärmepumpe vorgesehen gewesen. Diese Technik machte damit 82,9 Prozent bei den neuen Wohngebäuden aus.
Rückläufig sei der Anteil von konventionellen Energiequellen für die Beheizung neuer Wohngebäude wie Öl, Gas und Strom. Diese wurden im vergangenen Jahr in 9,7 Prozent der Fälle, also bei 76 neuen Wohngebäuden, zum Zeitpunkt der Baugenehmigung gewählt, teilte das Landesamt für Statistik mit. Im Jahr 2024 betrug der Anteil noch 10,3 Prozent. "Die Gasheizung verliert mit einem Anteil von 4,9 Prozent als primäre Heizungstechnik weiter an Bedeutung", schlussfolgern die Statistiker. Gegenüber 2024 verringerte sich ihr Anteil um 0,9 Prozent.