Corona-Pandemie Hohe Inzidenzen und sinnlose Maßnahmen: In Spanien wächst der Widerstand gegen die Politik von Premier Pedro Sánchez

Demonstrant gegen Maskenpflicht in Spanien
Gegen Maskenpflicht: Demonstrant in Barcelona
© Paco Freire/ / Picture Alliance
Spanien war stolz auf seine hohe Impfquote. Doch angesichts der Omikron-Welle sind Krankenhäuser und Testzentren überlaufen. Und die Regierung reagiert wie kopflos – zum Beispiel mit einer Maskenpflicht. Von der Wut im Land profitieren andere.

Vor den Krankenhäusern in Madrid stehen wieder lange Schlangen. So überlastet sind die Hospitäler, dass Covid-Infizierte nicht einmal telefonisch durchkommen. Die Zahl der Patienten sei "nicht zu bewältigen", erklärt die Ärztin Carolina Pérez de la Campa im spanischen Fernsehen. Bis zu hundert Patienten müsse ein Arzt pro Tag nun behandeln. Pérez de la Campa bezweifelt angesichts des Chaos auch, ob die Inzidenz in Madrid überhaupt korrekt sein könne. Sie müsse viel höher sein, da es für viele einfach unmöglich sei, getestet zu werden. 

Schlangen vor Testzentren in Madrid
Vor einem Testzentrum in Madrid müssen Menschen in langen Schlangen warten
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