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Kampagne mit Kuscheltieren Norwegen verbietet den gefährlichen Hitler-Teddy


Teddybären, die aussehen wie Hitler, Gaddafi und Kim Jong-il machen in Norwegen Furore. Die bösen Kuscheltiere wurden eigentlich für einen guten Zweck kreiert. Doch dann gab es Ärger.

Um auf die Gefahren von Staub auf Kuscheltieren hinzuweisen hatte sich die norwegische Herz- und Lungen-Gesellschaft (LHL) eine besondere Kampagne ausgedacht: Teddybären, die so aussehen wie Adolf Hitler, Muammar al-Gadaffi und Kim Jong-il. Dazu der Spruch: "Staubfänger in Kinderzimmern lösen Asthma und Allergien aus. Waschen Sie Kuscheltiere viermal im Jahr." Darüber die Botschaft: "Teddybären können gefährlich sein." Doch die Anfang des Jahres gestartete Kampagne löste eine Kontroverse aus. Nach starken Protesten haben die norwegischen Behörden sie nun verboten. Sie könne zu einer Verniedlichung Hitlers führen, so die Befürchtungen.

Vor allem Mitglieder der Norwegischen Jüdischen Gesellschaft sollen sich mit der Kampagne unwohl gefühlt haben, berichtet die "Daily Mail". "Hitler war ein Massenmörder und verdient diese Form der Aufmerksamkeit nicht", wird Det Mosaiske Trossamfund von dieser Gesellschaft in dem Bericht zitiert. "Ich befürchte, dass Hitler weniger gefährlich wirkt, wenn man ihn so benutzt."

Reaktion auf Anstieg bei Allergien und Asthma

Die Kampagne war Medienberichten zufolge als Reaktion auf einen Anstieg von Allergien und Asthmafällen in Norwegen konzipiert worden. "Mit der Fokussierung auf die Kinderzimmer wollen wir das Problem mit Asthma und Allergien stoppen, bevor es sich überhaupt entwickelt", wird ein Beteiligter der Kampagne von "Thelocal.no" zitiert.

fin

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