Tief Luft holen Atmen ist eine verblüffende Leistung des Körpers. Das steckt dahinter – und so machen Sie es richtig

Eine Frau atmet ein
Sich das Unbewusste bewusst machen: Luft holen
© Getty Images/iStockphoto
Luft holen wir alle, meist ohne es zu merken – vom ersten bis zum letzten Atemzug. Doch Forschern wird immer klarer, was für ein verblüffender Vorgang dabei abläuft und wie wir ihn steuern können.
Von Diana Laarz und Sebastian Witte

Der Atem ist unser ­Lebensbegleiter. Vom ersten Schrei im Kreißsaal bis zum letzten Atemzug markiert er Anfang und Ende des Lebens. Wir können einige Zeit ohne Nahrung, Wasser und Licht überleben – aber nur wenige ­Minuten ohne Luft. Denn nichts braucht der menschliche Körper mehr als Sauerstoff (O2) – ­jenes Lebenselixier, ohne das keine Zelle auskommt. Und nichts muss dem Körper so gleichmäßig und kontinuierlich zugeführt werden wie O2. Daher bewegen sich Bauch und Brust regel­mäßig, ohne dass man es wollte oder die Bewegung bewusst kontrollierte.

Im Ruhezustand schwillt der Brustraum etwa zwölf- bis fünfzehnmal pro Minute an und ab – wir atmen, ohne es zu merken. Wie die Schläge des Herzens vollziehen sich auch die Atemzüge automatisch.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker