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Grippe, Syphilis und Co. Dank Corona-Lockdown: Auch diese Infektionskrankheiten werden zurückgedrängt

Sehen Sie im Video: Warum die Maßnahmen gegen Corona auch gegen andere Krankheiten wirken.




Berlin, 11.01.20: Nach dem ersten Lockdown in der Corona-Pandemie 2020 haben die gemeldeten Fallzahlen vieler anderer Infektionskrankheiten um gut ein Drittel abgenommen. Das geht aus einer Analyse des Robert Koch Instituts hervor.
Für diese wurden Zahlen von meldepflichtigen Krankheiten und Erregern berücksichtigt, wie beispielsweise Grippe, Tuberkulose, Windpocken, Syphilis und Noroviren. Die Gründe für den Rückgang beschreibt das RKI als vielschichtig und erregerspezifisch.
Sicherlich hätten auch die Corona-Maßnahmen einen Einfluss darauf, so das RKI. Maßnahmen wie etwa Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen und Handhygiene hätten insbesondere die Übertragung von Atemwegs- und Magen-Darm-Erregern verhindert.
Rückgänge gab es zudem bei Krankheiten wie Malaria, die bisher bei Reiserückkehrern diagnostiziert wurden. Auch die aktuelle Grippe-Saison 2020/21 hat nach bisherigen Meldedaten sehr verhalten begonnen.
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Die gemeldeten Fallzahlen von vielen Infektionskrankheiten hat um gut ein Drittel abgenommen. Rückzuführen ist dies unter anderem auf den ersten Lockdown in der Corona-Pandemie.

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