Die Masern sind auf dem amerikanischen Kontinent auf dem Vormarsch: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 14.700 Fälle der hoch ansteckenden Infektionskrankheit in 13 Ländern gemeldet, wie die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PHO) am Donnerstag (Ortzeit) berichtete. Das ist ein Anstieg um fast 32 Prozent im Vergleich zu 2024. Grund dafür sei vor allem die zurückgehende Impfrate.
Kleiner Piks, große Wirkung: Im Flüchtlingslager Ad-Dabba im Norden Sudans wird ein Junge gegen Diphtherie, eine potenziell tödliche Infektionskrankheit, geimpft.
Immer mehr ukrainische Soldaten erkranken an Gasbrand – einer Infektion, die in Europa lange Zeit als ausgerottet galt. Kehrt die gefährliche Krankheit nun zurück?
Die Bundesregierung stellt in den nächsten drei Jahren eine Milliarde Euro für den globalen Kampf gegen tödliche Infektionskrankheiten wie HIV und Tuberkulose bereit. Es handle sich nicht nur um "ein Gebot der Menschlichkeit, sondern auch ein Gebot der Vernunft", erklärte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) am Sonntag in Berlin zum Starts des jährlichen Weltgesundheitsgipfels in der Hauptstadt.